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Wer finanziert eigentlich das teure Leben in den Bergen?

2005 rechnete das Berner Büro Ecoplan vor, welch umfangreiche staatliche Geldströme vom Unterland in den Alpenraum fliessen. Der Nationalfondsbericht wird bis heute kritisiert.

«Wir haben hohe Kosten der Weite, unser Strassennetz ist weit»: Alpenlobbyist Thomas Egger über den unerfüllbaren Wunsch der Bergregionen (hier bei Grindelwald), sich aus eigener Kraft zu finanzieren.
«Wir haben hohe Kosten der Weite, unser Strassennetz ist weit»: Alpenlobbyist Thomas Egger über den unerfüllbaren Wunsch der Bergregionen (hier bei Grindelwald), sich aus eigener Kraft zu finanzieren.
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«Die Verdichtung stärkt die Sehnsucht der Städter nach Weite. Die können wir in den Bergen bieten», sagt Lobbyist Thomas Egger.
«Die Verdichtung stärkt die Sehnsucht der Städter nach Weite. Die können wir in den Bergen bieten», sagt Lobbyist Thomas Egger.
Keystone
Arbeitsplätze im Gebirge: Crans-Montana baut mit Alpensicht.
Arbeitsplätze im Gebirge: Crans-Montana baut mit Alpensicht.
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Die Berge sind ein politisches und weltanschauliches Kampffeld. Unterländer haben – etwas überspitzt ausgedrückt – den Eindruck, dass die Bergregionen trotz all der Transferzahlungen aus den Zentren wirtschaftlich auf keinen grünen Zweig kommen und dennoch teure Hallenbäder und Bergbahnen bauen. Die Bergler ­ihrerseits fühlen sich bevormundet und ausgebremst von raumplanerischen und umweltpolitischen Vorschriften aus dem Unterland.

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