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«Wir wollen keinen Profit aus einem sexuellen Übergriff ziehen»

So viel Unterhaltung muss belohnt werden, findet das Humorfestival Arosa und nominiert Jolanda Spiess-Hegglin und Markus Hürlimann für einen Preis. Festivaldirektor Frank Baumann rechtfertigt den umstrittenen Entscheid.

Philipp Loser
Missverständliche Formulierung. Frank Baumann, Direktor des Humorfestivals in Arosa, will die Nominierung der beiden Politiker nicht zurücknehmen: «Damit wäre niemandem gedient.»
Missverständliche Formulierung. Frank Baumann, Direktor des Humorfestivals in Arosa, will die Nominierung der beiden Politiker nicht zurücknehmen: «Damit wäre niemandem gedient.»
Keystone

Seit dieser Woche sammeln Politikerinnen und Politiker vorab aus dem links-grünen Lager in einer Onlinepetition Unterschriften gegen die «frauenfeindliche Berichterstattung» in Schweizer Medien. Anlass sind die Artikel über die Zuger Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin, die «jeden Rahmen sprengten». Statt sensibel mit dem Vorgefallenen umzugehen, würden die Medien die grüne Kantonsrätin als Täterin etablieren.

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