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Wird Zuppiger angeklagt, muss er gehen

Die SVP trifft eine Abmachung mit Bruno Zuppiger: Wird der Zürcher SVP-Nationalrat angeklagt oder gibt es einen Strafbefehl gegen ihn, muss er aus dem Nationalrat zurücktreten.

Karriere im Eimer? Bruno Zuppiger nahm zu den Vorwürfen Stellung. (8. Dezember 2011)
Karriere im Eimer? Bruno Zuppiger nahm zu den Vorwürfen Stellung. (8. Dezember 2011)
Keystone

«Wir haben mit Bruno Zuppiger eine Abmachung getroffen», bestätigte Alfred Heer, Präsident der Zürcher SVP, eine Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung». Die SVP-Parteileitung will, dass Bruno Zuppiger ab dem Moment, wo es zu einer Anklage kommt, aus dem Nationalrat zurücktritt. Diesen Deal machte die Zürcher SVP-Leitung mit Zuppiger bei einem Gespräch. Der Hinwiler ist überzeugt von seiner Unschuld.

Zuppiger habe sich beim Gespräch am vergangenen Freitag damit einverstanden erklärt, sagte Heer. «Er will aber im Rahmen der Strafuntersuchung, die gegen ihn läuft, seine Unschuld beweisen.» Für Heer ist aber klar: «Es wäre das Beste gewesen, wenn er bereits bei Bekanntwerden der Strafuntersuchung zurückgetreten wäre.»

«Wir anerkennen aber die Unschuldsvermutung.» Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hatte Anfang Januar gegen den Zürcher Nationalrat ein Strafverfahren wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung eröffnet. Es geht dabei um eine mutmasslich zweckentfremdete Erbschaft.

(SDA)

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