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Zu Gast auf Steinmanns Hornkuh-Weide

Der Bauer lässt seinem Vieh seit sieben Jahren Hörner wachsen. Was hat er seither über den durchbluteten Kopfschmuck gelernt?

«Dank den Hörnern wurden meine Kühe umsichtiger»: Josef Steinmann auf seiner Weide in Roggliswil LU. Mit ihm: Kuh Emelie. Fotos: Raisa Durandi

«Dank den Hörnern wurden meine Kühe umsichtiger»: Josef Steinmann auf seiner Weide in Roggliswil LU. Mit ihm: Kuh Emelie. Fotos: Raisa Durandi

Sarah Fluck@sa_fluck

Alle lieben Lovely. Die Fernsehkuh fliegt, singt und kickt seit 1993 Bälle im Namen der Schweizer Milch. Und: Sie hat die Hörner schön – doch bloss virtuell. Für ihre Auftritte werden der Holstein-Dame computergrafisch Hörner aufgesetzt. Ganz anders Emelie, ein Swiss Fleckvieh. Sie steht in Roggliswil im Kanton Luzern auf der Weide, auf dem Kopf zwei Hörner. Echte Hörner. Geschwungen stechen sie symmetrisch in den Himmel; die Spitzen schwarz wie Russ, der Ansatz hell wie Sand. Ihr Bauer Josef Steinmann hat vor sieben Jahren die Seite gewechselt. Er lässt seinen Tieren seither die ­Hörner wachsen. Dies in einer Zeit, in der sieben von zehn Kühen hornlos sind, das schätzen Experten – Tendenz steigend.

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