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Caldor-Feuer in KalifornienSie flohen vor Corona an den Badesee – dann kamen die Waldbrände

Die Waldbrände zerstören ein Haus in South Lake Tahoe: Der bekannte Touristenort ist durch ein gewaltiges Feuer bedroht.
Rauch statt Wassersport: Das Vergnügungsmekka für die Reichen und Schönen Kaliforniens ist geschlossen, wegen der Waldbrände mussten die Menschen die Region verlassen.
Das Caldor-Feuer hat schon über 500 Häuser zerstört, obwohl Tausende Feuerwehrleute unermüdlich gegen die Flammen kämpfen.
Viele Menschen wollten weg vom Corona-Stress mit allen Einschränkungen in der Grossstadt, doch nun ist auch hier Maskentragen empfohlen. Nicht wegen der Viren, sondern wegen des Rauchs.

Chaotische Evakuation

Stundenlanger Stau bei der Flucht aus der Idylle: Rund 22’000 Menschen wurden zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert, die Strassen waren im Nu verstopft.
Aus der Traum am Santa Claus Drive, auch die Bewohner von Meyers im El Dorado County mussten vor den Flammen fliehen.

Nur einer von vielen Bränden

Noch einmal davongekommen: Das Caldor-Feuer hat auch rund um das Sierra-at-Tahoe-Skigebiet gewütet, die Infrastruktur und die Gebäude im Tal wurden aber verschont.
Eine Satellitenaufnahme zeigt das Ausmass der Brände an der Grenze von Kalifornien und Nevada.
Verzweifelte letzte Rettungsversuche: Kurz vor dem Evakuierungsbefehl entfernen Bewohner die Vegetation rund um ihre Häuser, um den Flammen die Nahrung zu nehmen.

SDA/AFP/anf

7 Kommentare
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    Peter Stutz

    So wie es verallgemeinert "die Schweiz" nicht gibt, gibt es auch nicht "Kalifornien. Die unterschieldichen Regionen dieses riesigen Gebietes sind für unterschiedliche Vorzüge bekannt.

    Das Gebiet um Lake Tahoe ist für dasselbe berühmt wie Davos oder Arosa.

    Waldbrände gabs in Kalifornien immer, aber man wusste wann und wo sie typischerweise ausbrechen. Jetzt gibts bald ganzjährig Waldbrände, grösser, häufiger, und vorallem in Gegenden, die früher als sicher galten. Wie im Artikel angetönt kamen die Leute gerade deshalb hierher in die kühlen, regnerischen Berge, weil es hier nie brennt.

    Hier, wo seit Jahrzehnten unberührte Wäder brennen, ist auch die Hitzelast viel grösser. Kein Buschbrand wie am Mittelmeer, wo die Vegetation nach 5 Monaten wieder austreibt. Sondern eine Hitze, die alles Leben bis einige Zentimeter unter dem Boden auslöscht. Toter Boden, der beim nächsten Gewitter leicht weggeschwemmt werden kann. Das verändert dann auch die Landschaft nachhaltig.