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Wort zum SonntagSieben Werke der Barmherzigkeit

Pfarrer Heiner Bregulla erklärt, warum Menschen das Schlimme besser aushalten können, wenn sie barmherzig handeln.

Meine Grossmutter hat sie mir immer wieder mal aufgezählt, die sieben Werke der Barmherzigkeit:

• die Hungernden speisen
• den Dürstenden zu trinken geben
• die Nackten bekleiden
• die Fremden aufnehmen
• die Kranken besuchen
• die Gefangenen besuchen
• die Toten begraben

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat meine Grossmutter diesen Katalog guter Taten nicht nur im Kopf gehabt, sondern im täglichen Leben auch gelebt: Sie hat den Menschen, die an ihre Tür kamen, ein Almosen gegeben, sie hat die Kranken in ihrer Nachbarschaft besucht, sie hat die Trauernden begleitet und ihnen zugehört, sie hat den Gefangenen eines Internierungslagers Brot an den Zaun gebracht. Sie hat Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens begleitet und ist fast an jede Abdankung in ihrem Dorf gegangen. Warum aber sollte man all dies tun?

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