Zum Hauptinhalt springen

Familienexterne KinderbetreuungSo greift der Kanton Kitas und Eltern unter die Arme

Eltern erhalten Gebühren für ungenutzte Betreuungsplätze gutgeschrieben. 13 Millionen Franken schiesst der Kanton ein, um auch Kitas und Tageselternvereine abzugelten.

Nicht alle Eltern brachten ihre Kinder seit dem Lockdown in Kindertagesstätten. Im Kanton Bern wurden grob geschätzt 40 Prozent der Plätze in Anspruch genommen.
Nicht alle Eltern brachten ihre Kinder seit dem Lockdown in Kindertagesstätten. Im Kanton Bern wurden grob geschätzt 40 Prozent der Plätze in Anspruch genommen.
Foto: Christian Beutler / Keystone

Die wirtschaftlichen Einbussen im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung will der Kanton Bern mit zwei Massnahmen abfedern: Er übernimmt die Gebühren für Betreuungsplätze, die Eltern ab dem 17. März nicht mehr nutzen konnten. Gleichzeitig entlastet er auch die Kitas und Tagesfamilienangebote. So bezahlt er bis zum 16. Mai auch an nicht gedeckte Infrastrukturkosten für Plätze, die seither nicht mehr bereitgestellt werden konnten: 25 Franken pro Tag und Platz oder 1 Franken pro Betreuungsstunde. Denn wenn Kitas oder Tagesfamilienangebote schliessen mussten, weil das Personal der Risikogruppe angehört oder Kurzarbeit leistet, sind nicht alle Kosten abgedeckt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.