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Alles für die Katz

Haustiere sind auch ein boomender Markt.

Ernährt mit Teigwaren: Das Büsi des Autors hat nie einen Tierarzt gesehen. Foto: Thomas Egli
Ernährt mit Teigwaren: Das Büsi des Autors hat nie einen Tierarzt gesehen. Foto: Thomas Egli

Unsere Haustiere sind uns lieb – und teuer. Unvorstellbare siebzig Milliarden Franken werden weltweit jährlich nur für Tierfutter ausgegeben. Einen immer grösseren Teil davon machen spezialisierte Nahrungsmittel aus, die ein noch besseres und gesünderes Leben für Mimi und Fifi versprechen. Aber auch die Tiermedizin hat den boomenden Markt entdeckt. Künstliche Hüftgelenke, Krebs­therapien und Organtrans­plantationen sind in Tierkliniken schon fast zur Normalität ge­worden. Und Versicherungen bieten längst Krankenkassen für Hund und Katze an.

Ist das nicht absurd, angesichts der doch weit grösseren Probleme wie Armut, Hungersnöten oder Wassermangel? Gegenfrage: Macht es Sinn, sein Vermögen in die Sammlung von Briefmarken, Kunst oder das Tuning seines Autos zu investieren? Ist das besser, humaner, philantropischer? Auch mit dem Verzicht auf Sportfelgen oder Designermöbel lässt sich die Welt nicht retten. Wo ist da der Unterschied zur bedingungslosen Liebe zu einer Katze – oder einem stummen Goldfisch?

PS: Das Büsi meiner Kindheit wurde 18 Jahre alt. Meine Grossmutter hat es mit frisch gekochten Teigwaren und Fleischabfällen ernährt. Einen Tierarzt hat es nie gesehen.

Haustiere – Die Übersicht

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