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Armee schafft Stelle für Transmenschen

Das Schweizer Militär will Personen aufnehmen, die weder eindeutig männlich noch weiblich sind.

Martin Stoll
Claudia Sabine Meier, die erste Transsexuelle in der Schweizer Armee Foto: Remo Nägeli
Claudia Sabine Meier, die erste Transsexuelle in der Schweizer Armee Foto: Remo Nägeli

Während Generationen war sie der Ort, an dem junge Kerle zu «richtigen» Männern wurden. In Zukunft soll in der Schweizer Armee auch Platz für Transmenschen sein. «Das Militär ist auf die Legitimität der Gesellschaft angewiesen», begründet die Armee die Neuorientierung.

Um das Transgender-Thema zu integrieren, ist bei der Abteilung Personelles der Armee von der ­Öffentlichkeit unbemerkt eine neue Dienststelle geschaffen worden: «Diversity Schweizer Armee». Sie beschäftigt sich mit sexueller Orientierung und der Geschlechtsidentität von Armeeangehörigen und arbeitet eng mit dem Kommando Rekrutierung, dem militärärztlichen Dienst und der Rechtsabteilung der Armee zusammen.

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