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«Der Hass, der mir entgegenschlägt, macht mich fassungslos»

Seit der Flucht aus dem Keller ihres Entführers wird sie beschimpft, beleidigt, bedroht – Natascha Kampusch über Hass im Netz.

«Keiner sollte Hass-Postings lesen müssen»: Natascha Kampusch.
«Keiner sollte Hass-Postings lesen müssen»: Natascha Kampusch.
Patrick Runte
Eingesperrt: Jahrelang versteckt der Entführer das Mädchen in seinem Keller – niemand merkt etwas.
Eingesperrt: Jahrelang versteckt der Entführer das Mädchen in seinem Keller – niemand merkt etwas.
Keystone
Entkommen: Ihre Flucht 2006 schlägt hohe Wellen – die 18-Jährige braucht Schutz.
Entkommen: Ihre Flucht 2006 schlägt hohe Wellen – die 18-Jährige braucht Schutz.
Keystone
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Als zehnjähriges Mädchen wurde Natascha Kampusch auf dem Schulweg entführt, acht Jahre lang hielt sie der Täter gefangen, dann gelang ihr die Flucht. Der Fall löste weltweites Entsetzen aus, aber auch eine Welle von zum Teil massiven Attacken im Netz. Wir treffen die 31-jährige Österreicherin in Hamburg, wo sie auf Promotionstour ist für ihr neues Buch «Cyberneider: Diskriminierung im Internet». Sie sagt: «Ich wurde auch aus der Schweiz mit Mord bedroht.»

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