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«Deutschland wird französischer – und Frankreich deutscher»

«Für eine konservative Revolution steht die FDP nicht zur Verfügung»: Christian Lindner, 39. Bild: Norman Konrad

Bereuen Sie schon, dass Sie eine Regierungsbeteiligung ausgeschlagen haben?

Was erwarten Sie von der neuen Regierung?

Wie stark ist Angela Merkel noch?

Inwiefern?

Was konkret haben Angela Merkel und Emmanuel Macron abgesprochen?

Dann sind Sie gegenüber Macron skeptisch?

Wie wird sich die CDU in den nächsten Jahren personell verändern?

Ein anderer möglicher Merkel-Nachfolger ist der zukünftige Gesundheitsminister Jens Spahn. Stimmt es, dass er Ihr Vermieter ist?

Könnten Sie sich Spahn auch als Merkel-Nachfolger vorstellen?

Sie waren auch schon mit Jens Spahn und CSU-Mann Alexander Dobrindt beim Italiener. Beide gehören zum rechten Flügel ihrer ­Parteien. Planen Sie die ­konservative Revolution nach der Merkel-Ära?

«In Deutschland wird der Staat von vielen als unfehlbar betrachtet.»

AfD-Fraktionschef Alexander Gauland hat schon gesagt, dass er sich bei gewissen Themen eine Zusammenarbeit mit der FDP vorstellen könnte. Wie sehen Sie das?

Sie sitzen im Bundestag neben Alice Weidel. Wie hat sich die Diskussionskultur verändert, seitdem die AfD in den Bundestag eingezogen ist?

Was meinen Sie mit «prolligen Äusserungen»?

Wie konnte die AfD in kurzer Zeit so stark werden?

Wie wollen Sie der AfD wieder Wähler wegschnappen?

«In der Schweiz sind die Menschen viel skeptischer. Ich denke da auch an die ­Geschichte von Wilhelm Tell. Das wäre in Deutschland nicht möglich.»

Wieso das?

Vergangene Woche sagte Joschka Fischer in einem Zeitungsinterview, viele AfD-Leute seien Nazis. Was halten Sie davon?

In Ihrem Buch «Schattenjahre» beginnen Sie einige Kapitel vor dem Wiedereinzug in den Bundestag mit den Umfragewerten. Richten Sie Ihre Politik nach den Demoskopen aus?

Dann finden Sie es auch nicht so schlimm, dass die Umfragewerte der FDP seit der Bundestagswahl gesunken sind?

Sie widmen Ihr Buch Ihrer Frau, die bei der Zeitung «Welt» arbeitet. Wer gibt wem mehr Ratschläge?

Sie kriegten einst ein Zeugnis, in dem stand: «Christian ist ein guter Schüler, leider ist er sehr altklug.» Sind Sie damit einverstanden?

Hat Sie geprägt, dass Sie junge Eltern hatten, die sich auch noch früh trennten?

Der Schulleiter zitierte Sie einst wegen «Gefährdung des pädagogischen Klimas». Was haben Sie da angestellt?

Klingt nicht sehr rebellisch. Sie beschreiben auch Ihre Zeit beim Zivildienst: Tagsüber die Arbeit als Hausmeister, abends haben Sie Ihr Geschäft vorangetrieben. Waren Sie nie richtig jung? Gingen Sie nie auf Partys?

Was denn?

Sie sind mehrmals in der Schweiz aufgetreten. Wie unterscheidet sich die politische Kultur in der Schweiz von derjenigen Deutschlands?

Wie meinen Sie das?

Wo stehen Sie in vier Jahren?

In der Regierung?