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Der Männerstrich – Sexarbeit im Verborgenen

Ist die Rede von Prostitution, geht es stets um Frauen. Dabei ist die Schweiz für Stricher sehr lukrativ. Wie ergeht es Männern, die ihren Körper verkaufen?

Tina Huber
«Zu viel Sex ruiniert den Sex»: Tarek, 40, im Predigerhof in der Zürcher Altstadt. Bild: Reto Oeschger
«Zu viel Sex ruiniert den Sex»: Tarek, 40, im Predigerhof in der Zürcher Altstadt. Bild: Reto Oeschger

Tarek war der Mann, den die Männer wollten. Für ein paar Stunden, eine Nacht, für immer. Die Heiratsanträge lehnte er ab, nur sie. Tarek ist 40 Jahre alt und hat zehn Jahre seines Lebens als Escort gearbeitet, hat seinen muskulösen, makellosen Körper verkauft. Schon eine Weile sitzt er da, auf einem Holzstuhl, der unter ihm zum Stühlchen wird, und sagt, wie er ins Gewerbe rutschte, erzählt vom Russen und dem Lexus, vom kuwaitischen Prinz. Aber jetzt hat er auch eine Frage: «Können wir darüber sprechen, was es mit dir macht, wenn du mit Menschen schläfst, obwohl du es nicht willst?»

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