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Es tut so weh

In den sozialen Medien zelebrieren viele eine heile Welt. Doch nun stellen ­ ­Junge ihre psychischen Leiden zur Schau und zeigen Selbstverletzungen. Was steckt dahinter?

Tina Huber
Depressive Jugendliche: Instagram, Youtube, Snapchat haben auch eine weitgehend unbekannte, dunkle Seite. Foto: Keystone/Roland Schlager
Depressive Jugendliche: Instagram, Youtube, Snapchat haben auch eine weitgehend unbekannte, dunkle Seite. Foto: Keystone/Roland Schlager

Der neuste Post geht so: «Ich fühle mich in den letzten Wochen wieder so unglaublich schlecht.» Geteilt auf Instagram vor 14 Stunden. Etwas früher, vor 20 Stunden: «Ich hasse mein Leben, und mein Leben hasst mich.» Vor drei Tagen: «Ich schrei nicht mehr nach Hilfe. Es kommt doch eh niemand, um mich zu retten.» So geht es weiter, Tag für Tag. Rund 19'000 Menschen folgen der anonymen Nutzerin, die auf Instagram unter #selbsthass und #deprischeiss pausenlos Sätze postet, die nahelegen, dass sie gerade sehr am Leben leidet.

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