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Fahrlehrer greifen den TCS an

Der Touring Club Schweiz sei schuld, dass die Fahrausbildung verkürzt wird: Nun droht der Fahrlehrerverband mit Konsequenzen.

Mischa Aebi
Streit um die Verkehrs­sicherheit: Fahrlehrer befürchten Einbussen bei der Ausbildung. Foto: Keystone
Streit um die Verkehrs­sicherheit: Fahrlehrer befürchten Einbussen bei der Ausbildung. Foto: Keystone

Beim schweizerischen Fahrlehrerverband ist Feuer im Dach. Die Fahrlehrer machen den Touring Club Schweiz (TCS) verantwortlich für die umstrittenen Neuerungen bei den Fahrprüfungen. Der TCS als grösster Verkehrsverband der Schweiz hat umstrittene Lockerungen bei der Ausbildung der Autofahrer unterstützt. Zu den neuen Regeln, die teilweise schon ab Februar wirksam werden, zählen die Herabsetzung des Mindestalters für den Lehrfahrausweis auf 17 Jahre, der Wegfall des sogenannten Automateneintrages sowie die Reduktion der obligatorischen Kurse für Neulenker von zwei Tagen auf weniger als einen. «Wir können absolut nicht nachvollziehen, weshalb der TCS die Verkehrssicherheit derart leichtfertig opfert», sagt Daniel Menzi, Geschäftsführer des Fahrlehrerverbands.

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