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«Fallen wir in die Prüderie zurück?»

Iris Berben über ein Jahr #MeToo, das Altern in der Filmbranche, ihr Engagement gegen Rassismus und einen neuen Fernsehkrimi.

«Ich kann ja auch nichts anderes, ausser kochen und Auto fahren»: Schauspielerin Iris Berben, 68. Bild: Norman Konrad
«Ich kann ja auch nichts anderes, ausser kochen und Auto fahren»: Schauspielerin Iris Berben, 68. Bild: Norman Konrad

Hotel Zoo am Kurfürstendamm in Berlin. «Entschuldigen Sie bitte, ich bin eigentlich ein pünktlicher Mensch.» Iris Berben ist nur wenige Minuten verspätet – sie ist auch ein höflicher Mensch. Am 7. November kommt der Star des deutschen Film und Fernsehens nach Zürich. Sie steht mit dem Zürcher Kammerorchester auf der Bühne des Schauspielhauses und liest Texte zu Werken von jüdischen Komponisten wie Felix Mendelssohn und Gideon Klein, der 25-jährig im KZ starb. Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren für die deutsch-jüdische Verständigung. Auch am Fernsehen ist die deutsche Schauspielerin demnächst zu sehen. Am Samstag wird die erste Folge des neuen ZDF-Krimis «Die Protokollantin» mit Iris Berben in der Hauptrolle ausgestrahlt.

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