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Wie viel Frühförderung brauchen Kinder?

Schon Babys und Kleinkinder sollen im grossen Stil gefördert werden – vom Staat. Ein Beispiel zeigt, wie das funktionieren könnte.

Tina Huber
Beim Spielen im Wohnzimmer mit Kleinkinderzieherin Christine Meier und seinem Vater lernt der kleine Yahya Farben kennen. Foto: Kostas Maros
Beim Spielen im Wohnzimmer mit Kleinkinderzieherin Christine Meier und seinem Vater lernt der kleine Yahya Farben kennen. Foto: Kostas Maros

Die einen sagen: Lasst die Kinder Kinder sein! Die anderen fragen: Wo bleiben die Eltern? Wir wollen keine Staatskinder! Christine Meier sagt: «Je mehr Institutionen am Kind herumtherapieren, desto teurer wird es am Ende.» Sie baut vor Yahya, 20 Monate alt, leere Konfigläser auf. Dann schüttet sie farbige Spielsteine auf den Teppich und zeigt dem Buben, wie er sie einfüllt. Die roten in ein Glas, die grünen in ein Glas. Er greift beherzt zu, ohne Rücksicht auf Farben.

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