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Kims Cyberbrigade stiehlt Geld im grossen Stil

Der nordkoreanische Diktator braucht Devisen. In seinem Auftrag entwenden ­Hacker Bargeld und Bitcoins in Milliardenhöhe – auch in Europa.

Hans-Jürgen Maurus
Nordkoreanische Hacker gelten als geschickt, geduldig und hartnäckig: Kim Jong-un hat eine ganze Armee aus Cyberkriegern aufgebaut. (Foto: KCNA)
Nordkoreanische Hacker gelten als geschickt, geduldig und hartnäckig: Kim Jong-un hat eine ganze Armee aus Cyberkriegern aufgebaut. (Foto: KCNA)

Sie stehlen Bares und Kryptowährungen und attackieren sogar Kryptobörsen wie die japanische Bit-Point, die im vergangenen Monat um 32 Millionen Dollar erleichtert wurde. Nordkoreanische Hacker greifen systematisch Banken, Industrie- und Rohstoffunternehmen an, um an deren Geld zu kommen. Auch hinter der bisher grössten Attacke auf die ­japanische ­Coincheck-Börse im letzten Jahr steckte gemäss dem südkoreanischen Geheimdienst die Cyberbrigade, die der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un aufgebaut hat. Damals wurden digitale Münzen im Wert von rund 500 Millionen Dollar gestohlen.

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