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«Glauben ist gut, sehen und verstehen jedoch viel besser»

Die Reaktionen der Leser.

«Die Suche nach Erfüllung des Menschen und Sinn des Lebens sind zentralste Fragen unseres Seins»: Die Meinung eines Lesers. Bild: Greg Rakozy
«Die Suche nach Erfüllung des Menschen und Sinn des Lebens sind zentralste Fragen unseres Seins»: Die Meinung eines Lesers. Bild: Greg Rakozy

Wo gehts hier zur Erfüllung, bitte?

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Die SonntagsZeitung publiziert einen wichtigen Artikel zu Religion und Glauben, so, wie es thematisch zum Sonntag passt. Die Suche nach Erfüllung des Menschen und Sinn des Lebens sind zentralste Fragen unseres Seins. Christentum war nicht gestern. Was machen wir heute noch im täglichen Leben für unseren Glauben? Sind wir noch bekennende und lebensnahe Zeugen für unseren christlichen Glauben? Die Gottesdienstbesuche spiegeln die Überalterung der Gesellschaft. Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund erwartet in den nächsten 10 Jahren 30'000 Kirchenaustritte. Finanz- und Immobilienfragen werden zu zentralen Themen. Kirchgemeinden denken bereits Ideen an, wie leer stehende Kirchen profitbringend genutzt werden können. Uns Erben der Reformation fehlt die umstürzlerische Kraft. Dabei hätte Kirche heute beste «Marktbedingungen»: Wertewandel, hohe Scheidungsraten, Informationsüberflutung, Orientierungslosigkeit, Hedonismus, Egoismus, Konsumismus, Materialismus, Burn-outs oder Stress benötigen Antworten und Heilung. Roger E. Schärer, Feldmeilen ZH

Über Esoterik wird vieles geschrieben, vieles missverstanden und belächelt und sogar verteufelt. Es gibt für Esoterik zahlreiche Definitionen; eine davon ist diejenige des Zürcher Psychiaters C. G. Jung, die verständlich scheint. Er bezieht «esoterisch» auf die tieferen, inneren Geheimnisse der Religion. Und dies im Unterschied zu deren exoterischen Dimensionen wie sozialen Institutionen und offiziellen kirchlichen Dogmen. Lucie Machac setzt in ihrem Artikel den esoterischen Bewegungen den religiösen Glauben entgegen. Die Kirche sagt (zum Beispiel jeden Sonntag), dass es ein ewiges Leben gibt, aber sie hat keine wirkliche Erklärung dafür, wie man sich das vorzustellen hat. Man soll einfach glauben. Die heutigen Menschen wollen in ihrer Bildungs- und Entwicklungsfreiheit selber denken. Die christliche Welt, welcher Konfession auch immer, setzt Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung an die oberste Stelle. Genau gleich tun es die Spiritualisten und Esoteriker. Folgerung: Glauben ist gut, sehen und verstehen, erleben und nachvollziehen entsprechen mündigen modernen Menschen jedoch viel mehr und geben Antworten auf Sinnfragen der Suchenden. Christentum und dessen Werte werden gelebt und sind so aktuell wie eh und je; der Zugang dazu hat sich jedoch verändert und erweitert.Franziska Giger, Solothurn

Für immer Sommer!

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Alles leidet unter der Hitzewelle, aber wie das grosse Bild auf der Frontseite zeigt, können Menschen für ihre Abkühlung sorgen und Freude am Sommer haben. Wo aber bleiben die Gedanken an die sogenannten Nutztiere? Millionen davon schmoren, eng zusammengepfercht, in den Tierfabriken vor sich hin. Leicht geht vergessen, dass es sich um empfindsame Lebewesen handelt, die nicht weniger leiden als unsere Haustiere! Aber weil diese armen Kreaturen vorwiegend als Lieferanten für den «Grill-Plausch» wahrgenommen werden, denkt kaum jemand an sie. Claudia Zeier, Zürich

«Stellen Sie sich die Demütigung vor»

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Cyberkriminalität und deren Bekämpfung stehen einander immer noch in einem grossen Missverhältnis gegenüber. Die Kriminalität ist immer noch am weitaus längeren Hebel. Es ist wohl sehr naiv zu glauben, dass Hacker und Beeinflusser nur in Russland zu finden sind. Solch geniale Informatiker, die auch für kriminelle Einsätze – also für Geld – bereit sind zu handeln, gibt es wohl auch in Amerika und Europa. Rolf Rüegg, Volketswil ZH

Swisscom blockt Anrufe renommierter Marktforscher

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Danke für den Tipp! Ich habe den Callfilter von Swisscom sofort aktiviert. Der anscheinend ungerechte Marktvorteil des Bundesamtes für Statistik kann sofort unterbunden werden, indem es ebenfalls auf die schwarze Liste gesetzt wird.Walter Egli, Büsserach SO

Ein einfacher Vorschlag, allen Beteiligten nützlich: Die renommierten, seriösen Marktforschungsinstitute publizieren gemeinsam ihre Telefonnummern. Die Swisscom-Kunden legen sich dann ein Zettelchen mit diesen «guten» Nummern neben ihr Festnetz-Telefon.Stephan Aebischer, Zürich

«Schlimmer als 2003»

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Es ist kein schöner Gedanke, dass Tiere notgeschlachtet werden müssen wegen Futtermangels. Arme Tiere! Und jetzt sollen die Kühe auch noch schuld sein am Klimawandel. Es wäre ja noch schöner, wenn wir die Verantwortung einfach auf die Tiere abschieben würden. Wir alle tragen die Schuld am Zustand unseres Planeten. Jeder jammert, aber wer übt Verzicht und fährt weniger Auto? Wer verzichtet auf die Billigfliegerei, wer verzichtet auf exotische Gemüse und Früchte, die, egal zu welcher Jahreszeit, in den Supermärkten zu kaufen sind? Beatrice Landert, Zollikerberg ZH

Sepp Blatter zum UNO-Botschafter

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Eine Teilnahme der Schweiz im UNO-Sicherheitsrat verträgt sich sehr schwer mit der Neutralität. Die UNO ist eine Organisation mit veralteten Strukturen, dies zeigt sich vor allem im Sicherheitsrat, der den fünf Vetomächten eine unangemessene Machtfülle einräumt. In dieser Form ist die Organisation zum Spielball der grossen einflussreichen Staaten geworden, welche die UNO in den letzten Jahrzehnten bewusst geschwächt haben. Tatsächlich ist die supranationale Organisation derzeit in der Krise, doch was ist die Alternative dazu? Zurück zum Nationalismus? Gerade die globalen Herausforderungen wie der Klimawandel sind doch Zeugnis dafür, dass eine vertiefte Zusammenarbeit über den Nationalstaat hinaus zwingend notwendig ist. Ich sehe – trotz geschwächter UNO – keine valable Alternative. Die Schweiz soll sich weiterhin in der UNO engagieren, aber nicht im UNO-Sicherheitsrat. Pascal Merz, Sursee LU

Fragwürdige Datenherausgabe

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Nun müssen wieder einmal die Kleinen für die Fehler der Grossen büssen. Daten werden von unserem Steueramt ohne Info an die Betreffenden direkt an das grosse Amerika weitergegeben: Das ist eine Schande für die Schweiz! Noch schlimmer ist die Reaktion unseres Finanzministers – nämlich gar keine. Wo sind wir denn, dass unsere Steuerverwaltung so gegen ihr eigenes Volk vorgehen kann? Ich hoffe, dass sich jeder Betroffene dazu aufrafft und Einspruch gegen die Datenherausgabe erhebt. Susanna Geser, Biel BE

Historische Tante Ju verunglückt in den Bündner Bergen

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Mit grosser Bestürzung und herzlicher Anteilnahme für die Familien der 20 Opfer des ungeklärten Absturzes des Oldtimerflugzeuges lesen wir die Nachricht über den tragischen Unfall. Die 17 verunglückten Passagiere und die Besatzung wussten, dass sie ein fast 80-jähriges historisches Flugzeug für ihren Vergnügungsflug bestiegen. Vielleicht gehören solche Antiquitäten aus Nazibeständen heute eher ins Museum. Die Rundflüge können nicht nur für die Fluggäste gefährlich sein, nein, die Flugbasis befindet sich mitten in der dicht bebauten Agglomeration. Jeden Sabbat um 13.30 Uhr, bei schönem Wetter, schwärmt die alte Tante Ju aus und brummt in geringer Flughöhe über Gärten, stört die Siesta und die freie Natur, die uns ja eigentlich von Gott zur Bewahrung anvertraut wurde. Vielleicht haben wir in unserer Freizeit genug lärmigen Nervenkitzel und die Ju-Air ist gut beraten, die beiden letzten Maschinen rechtzeitig fürs Museum zu reservieren.Martin A. Liechti, Maur (ZH)

«Das macht mich wahnsinnig sauer»

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Wir können die Geschichte von Herr Scheerer gut nachvollziehen. Meinen Eltern wurde das schönste Land gestohlen. Und das passierte hier in der Schweiz im Kanton Luzern. Die Politiker, welche das getan haben, verdienten damit eine goldene Nase und wurden noch geehrt. Meine Eltern bekamen nichts, im Gegenteil, sie wurden noch weiter bedroht. Meine Mutter konnte die Schweinerei nie verdauen. Sie wurde im Altersheim mit Medikamenten ruhig gestellt. Man bedrohte Sie noch zu bevormunden. Die gleichen Politiker, welche in dieser Geschichte involviert waren, nahmen uns später durch eine Fehldiagnose der Ärzte, das Sorgerecht unserer Tochter weg. Wir haben unsere Tochter 3 x zurück gekauft. Bis zum letzten Franken. Unsere Geschichte ist viel schlimmer und wir können bis heute diese beiden Verbrechen nicht verdauen. Bei Herr Scheerer waren es Täter, von der untersten Schublade. Die wurden dafür bestraft. Bei uns waren es Verbrecher mit Rang und Namen. Die laufen frei herum oder leben nicht mehr. Fazit: Zuerst der eigene Dreck vor der Haustür entfernen.Rolf Gassmann mit Familie, Wauwil LU

Koller wirft die Maschine FCB wieder an

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Einer der skurrilsten Sätze, die ich je gelesen habe: «Der Krisenclub entschärft dank Goalie Omlin zwei Penaltys». Es ist doch eher so, dass Jonas Omlin diese beiden Elfmeter gehalten und damit seinem Club geholfen hat, oder?Hanspeter Schmutz, Basel

So wird der Sommer richtig heiss!

SonntagsZeitung vom 5. August 2018

Jedes Tierchen hat seinen Platz im Oekosystem. Erst mal gilt: keine Panik! Ruhe bewahren bringt am meisten. Zweitens: Stellen sie eine flache Schale mit Sirup (Himbeer/Erdbeer etc. - nicht geizen!) zeitlich so früh wie möglich vor ihrem Abendessen auf der Terrasse/Balkon etwas abgelegen, 2-4m reichen, von ihrem Tisch an einen möglichst sonnenbeschienen Platz in Stellung oder wärmen den Sirup auf vielleicht 30 Grad C auf, damit er fein duftet. Die Wespen werden die Spur aufnehmen und auch Kolleginnen zu Hilfe holen - sie aber bleiben garantiert unbehelligt. Die flache Schale bietet Lande- und Startplatz. Es ist ja wichtig, dass die erste Wespe zurückfliegen kann, um ihre Kolleginnen auf den neuen Futterort aufmerksam machen zu können. Den Flugbetrieb unbehelligt beobachten zu können ist das Dankeschön!Theo Nussbaumer, Meyriez FR

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