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Nicht ohne meinen Gummibaum

Ist die Monstera immer noch hip? Was Sie zur nicht abreissenden grünen Welle wissen müssen.

Gummibaum: In London, Berlin, New York finden sogar Plant-Swap-Partys stattFoto: Till Melchior/plainpicture

Gummibaum: In London, Berlin, New York finden sogar Plant-Swap-Partys stattFoto: Till Melchior/plainpicture

Tina Huber@tina__huber

Seit geraumer Zeit verbringt der moderne Stadtbewohner seine Abende gern in dunkel möblierten «Chnellen» mit Geweih an der Wand und streift sich das Karohemd über, wenn er sonntags ans Schwingfest geht. So gesehen verwundert es ­wenig, dass er sich auch wieder Zimmerpflanzen in die betongraue Neubauwohnung stellt. Grünzeug boomt. Davon zeugt nicht nur die Präsenz floraler Motive in Mode, Design, Literatur und auf Social Media (#house­plants). In Berlin, London oder New York finden Plant-Swap-Partys statt, also Tauschbörsen für etwa Zierpfeffer und Bogenhanf, und es eröffnen Pflanzenläden, die an Schmuckboutiquen erinnern. Der Zürcher Gartenshop Veg and the City hat eben den ersten Zimmerpflanzen-Workshop gestartet, Szenebars setzen auf grünes Interieur. Was hat es mit der grünen Welle auf sich? Wir haben sechs Menschen gefragt, die es wissen müssen.

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