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Viele Schweizer halten Weiterbildung für unnötig

Vor allem Angestellte ohne höhere Ausbildung haben wenig Lust aufs Lernen.

Ohne ständige Weiterbildung droht der Schritt ins Leere: Personalexperten sehen Angestellte und Firmen in der Pflicht. Foto: Plainpicture
Ohne ständige Weiterbildung droht der Schritt ins Leere: Personalexperten sehen Angestellte und Firmen in der Pflicht. Foto: Plainpicture

Es ist das Mantra der Personalberater: Das lebenslange Lernen. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Schweizer keinen Sinn darin sehen. Ausgerechnet jene Angestellten, die auf einem niedrigen Ausbildungsniveau sind, haben keine Lust aufs Lernen.

Rund 30 Prozent der 1000 vom Beratungsunternehmen Deloitte befragten Schweizerinnen und Schweizer haben während zwölf Monaten keinerlei Fortbildungskurse besucht – auch keine, die nur wenige Tage dauern. Laut den Deloitte-Experten bilden sich die Schweizer im internationalen Vergleich damit unterdurchschnittlich oft weiter. Lernmuffel sind insbesondere Angestellte ohne höhere Berufsbildung oder Hochschulabschluss. 40 Prozent dieser Gruppe bildeten sich nicht weiter und 58 Prozent davon halten Weiterbildung schlicht für unnötig. Bei den besser ausgebildeten sagen das nur 45 Prozent.

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