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«Ja, den kenne ich» – türkischer Spion packt aus

Für den türkischen Geheimdienst unterwanderte Adnan K. in Zürich eine linke Guerilla. Sein Fall zeigt, wie Ankara in der Schweiz spioniert.

Kurt Pelda
Sie wurden ausspioniert: Mitglieder der Linksguerilla bei einer Demonstration in Zürich. Bild: PD
Sie wurden ausspioniert: Mitglieder der Linksguerilla bei einer Demonstration in Zürich. Bild: PD

«Ich bereue, was ich getan habe», sagt der ehemalige Spion und lächelt verlegen. Dann fügt er wie als Entschuldigung hinzu: «Es war ein bisschen wie James Bond.» Adnan K.* nippt an seinem Kaffee. Sein Schädel ist glattrasiert, darunter befinden sich eine hohe Stirn und Augen mit Schalk. Adnan K. ist wachsam. Immer wieder blickt er sich in dem Café um und mustert Eintretende. Aus Angst vor Racheakten hat er Zürich, seinem früheren Wohnort, schon vor längerem den Rücken gekehrt.

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