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Thuner PolitikSP fordert weitere
Corona-Massnahmen

Gut, aber nicht ausreichend: So beurteilt die SP Thun das Corona-Massnahmenpaket des Gemeinderates.

Rathaus Thun: Die SP Thun begrüsst die Massnahmen zur Milderung des Schadens für die Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise. Die Partei fordert jedoch noch mehr Unterstützung.
Rathaus Thun: Die SP Thun begrüsst die Massnahmen zur Milderung des Schadens für die Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise. Die Partei fordert jedoch noch mehr Unterstützung.
Foto: Patric Spahni

Am 24. März orientierte der Thuner Gemeinderat über das Corona-Massnahmenpaket für die Thuner Wirtschaft. Dies genügt gemäss der Medienmitteilung der SP Thun nicht. Die Partei fordert die Prüfung weiter reichender Unterstützungsmassnahmen.

«KMU brauchen Hilfe dringend»

«Für den Kredit von 2 Millionen Franken, die für den Solidaritätsfonds für die Thuner Wirtschaft vorgesehen sind, ist ein Stadtratsentscheid notwendig. Die nächste Sitzung findet jedoch erst am 7. Mai statt. Viele KMU brauchen die Hilfe jedoch dringend. Die SP-Fraktion wird sich dafür engagieren, eine schnellere Umsetzung zu suchen», teilt die Partei mit.

Massnahmen für Private prüfen

Die SP Thun geht davon aus, dass der Gemeinderat auch weiter reichende Unterstützungsmassnahmen für Privatpersonen prüft. «Hierbei dürfen Personengruppen wie Sexarbeiterinnen, obdachlose, suchtkranke und geflüchtete Menschen nicht vergessen werden.»

Solidaritätsfonds prüfen

Da Fachpersonen eine massive Zunahme von häuslicher Gewalt befürchten, müssen bestehende Hilfsangebote für Betroffene aufrechterhalten werden. Die SP Thun fordert ferner für den Kulturbereich die Prüfung eines Solidaritätsfonds. Auch erwartet die Partei eine Anpassung der Abläufe in den Sozialen Diensten, sodass rasch und unbürokratisch geholfen werden kann.