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Sport kompaktYB und der FCZ gewinnen ihre ersten Testspiele

HCD-Sponsor Buser will vom Club 3 Millionen zurück +++ Fifa-Präsident fordert Geduld bei Fan-Frage +++ ZSC mit Geld-zurück-Garantie bei Geisterspielen +++ Serie A könnte bei Saisonabbruch ohne Meister und Absteiger enden +++

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Fussball: YB und FCZ gewinnen erste Testspiele

Die Super-League-Teams haben am Samstag ihre ersten Freundschaftsspiele der Vorbereitung für den Liga-Endspurt absolviert. Der FC Zürich gewannn auswärts in Vaduz 5:1. Für die Zürcher trafen Kololli, Koide Kramer und Schönbächler. Gajic glich die Partie in der 45. Minute zwischenzeitlich aus.

Die Berner Young Boys gewannen zu Hause gegen den Challenge-League-Leader Lausanne-Sport 2:0. Die beiden Treffer erzielten Nsame per Foulpenalty und Fassnacht.

Der Abstiegskandidat Neuchâtel Xamax gewann gegen Servette FC 3:0. Luzern und Schaffhausen trennen sich 2:2. Ebenfalls ohne Sieger endete die Partie zwischen dem FC Aarau und Thun (1:1). (kvo)

Eishockey: HCD-Sponsor Buser will vom Club 3 Millionen zurück

Vor rund einem halben Jahr schockierte Peter Buser mit seinem frauenverachtenden Auftritt im «Sportpanorama» die Schweizer Sportwelt. Nun sorgt Buser, der seit November mit seiner Stiftung Sponsor des HC Davos ist, erneut für Wirbel. Das schreibt die «Südostschweiz».

So wirft der Mäzen auf seiner Website dem HCD «schwere Vertragsuntreue» vor und droht mit einer Betreibung von über drei Millionen Franken. HCD-Präsident Gaudenz Domenig bezeichnet die Äusserungen gegenüber der Zeitung als «irritierend» und teils absurd.

Das schreibt Buser auf seiner Website.
Das schreibt Buser auf seiner Website.
Screenshot

Auslöser für Busers Vorwürfe dürfte laut der «Südostschweiz» ein Logostreit sein. So hätte gemäss Vertrag der Schriftzug seiner Stiftung am Davoser Eisstadion angebracht werden sollen. Bis heute ist das jedoch nicht geschehen, obwohl Buser seinen finanziellen Verpflichtungen nachgekommen ist. Grund dafür ist laut des Mediums ein Namensstreit um Busers Stiftung. «Wir können nicht Werbung für eine Stiftung machen, die es nicht gibt», sagt Domenig gegenüber der «Südostschweiz». (nih)

Eishockey: ZSC mit Geld-zurück-Garantie bei Geisterspielen

Der ZSC überrascht die Fans mit einem grosszügigen Angebot. So teilt der Zürcher Eishockey-Club den Saisonkarten-Besitzern in einem Schreiben mit, dass der Club Tickets rückerstatten werde, sollte es Geisterspiele in der kommenden Saison geben. «Wir werden in Abhängigkeit der Anzahl ausgefallener respektive stattgefundener Spiele der National League diese pro rata zurückerstatten», heisst es im Schreiben. Auch werde der gesamte Betrag zurückbezahlt, sollte die Meisterschaft ohne Publikum oder gar nicht stattfinden. (nih)

Am 18. September soll die National League in die neue Saison starten.
Am 18. September soll die National League in die neue Saison starten.
Keystone

Fussball: Fifa-Präsident fordert Geduld bei Fan-Frage

Fifa-Präsident Gianni Infantino rechnet in der Coronavirus-Krise offenbar nicht mit einer raschen Rückkehr von Fans in die Fussball-Stadien. «Toleranz und Verständnis sind in diesen Zeiten sehr wichtig. Und wir dürfen natürlich auch nicht vergessen, dass es einen Platz für die Fans geben muss. Fussball ohne Zuschauer ist nicht dasselbe, aber wir müssen geduldig sein bei der Frage, wann die Fans wieder in die Stadien zurückkehren können», sagte der Schweizer in einer am Samstag an alle 211 Fifa-Mitgliedsländer verschickten Videobotschaft.

Auch will er nach Lösungen «für einen noch besseren Fussball in der Zukunft» suchen. Unter anderem soll es dabei um in der Corona-Krise wieder aufgekommene Themen wie Gehaltsobergrenzen und finanzielle Steuermechanismen sowie die Frage nach der Belastung der Spieler und Wettbewerbsformate gehen. Man wolle «keine Entscheidungen als kleine Gruppe in irgendwelchen Hinterzimmern treffen. Diese Zeiten sind definitiv vorbei!», beteuerte Infantino. (nih/dpa)

Fussball: Serie A könnte bei Saisonabbruch ohne Meister und Absteiger enden

Die Serie A hat laut Medienberichten einen Plan gebilligt, nach dem es im Falle eines Saisonabbruchs keinen Meister und keine Absteiger geben könnte. Die Entscheidung haben die Clubs der höchsten italienischen Fussball-Liga demnach am Freitagabend getroffen. Sie soll am Montag mit dem italienischen Verband FIGC bei einem Treffen besprochen werden. Die Serie A soll ihren Spielbetrieb nach einer dreieinhalb Monate langen coronabedingten Pause am 20. Juni fortsetzen. Es stehen noch zwölf Spieltage aus.

Der FIGC hatte zuvor ein Rechenverfahren vorgeschlagen, um im Falle einer erneuten Unterbrechung über Meister und Absteiger zu entscheiden. Die Vereine der Serie A wollen nun, dass der Meistertitel nur dann vergeben wird, wenn er zum Zeitpunkt der Unterbrechung bereits rechnerisch gesichert ist. Diese Regel soll auch für den Abstieg der drei letztplatzierten Mannschaften gelten. (dpa)

Formel E: Flughafen Tempelhof richtet Final aus

Die unterbrochene Saison der Formel E soll im August mit mehreren Rennen auf dem Berliner Flughafen Tempelhof das Final erleben. Laut Informationen der «Bild»-Zeitung soll die rein elektrische Rennserie vom 5. bis zum 12. August zwischen vier bis sechs Rennen ohne Zuschauer veranstalten und so die sechste Saison abschliessen. Die Formel E war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Während die Stadtkurse, auf denen die Formel E ansonsten ihre WM-Läufe austrägt, nicht so lange abgesperrt werden können, bietet der stillgelegte Flughafen den Vorteil, dass die Aufbauten stehen bleiben könnten, ohne den öffentlichen Verkehr zu stören. Laut der Zeitung sieht der Plan vor, mehrere Konfigurationen der einzelnen Rennen anzulegen, so dass die Fahrer auf verschiedenen Kursen unterwegs sind. Auch ein Nachtrennen soll geplant sein. (dpa)

Fussball: RB Leipzig senkt Schulden mit Finanzkniff

RB Leipzig schuldet seinem Geldgeber Red Bull dank eines finanziellen Kniffs 100 Millionen Euro weniger. Dies geht aus dem Jahresbericht für die Saison 2018/19 hervor., wie die «Mitteldeutsche Zeitung» Samstag schreibt. So habe «eine Umwandlung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von 100 Millionen Euro in die Kapitalrücklage» stattgefunden. Die Zeitung zitiert den Bilanz-Experten Prof. Ludwig Hierl. Gemäss dessen Einschätzung handele es sich dabei nicht um «Wettbewerbsverzerrung oder einen Verstoss gegen das Financial Fair Play». Diese Umverteilung senkte die Schulden des Bundesligisten beim Geldgeber auf 86 Millionen. (tzi)

Fussball: Brescia kündigt Balotelli

Die Geduld mit Mario Balotelli ist bei Brescia Calcio am Ende: Der exzentrische Stürmerstar erhält beim Tabellenletzten der italienischen Serie A nach einer Reihe von Verfehlungen gemäss verschiedenen Medienberichten die Kündigung.

Clubchef Massimo Cellino beauftragte gemäss den Berichten Brescias Anwälte mit diesem Schritt, eine schriftliche Ankündigung der Vertragsauflösung habe Balotelli bereits erhalten. Das Engagement des 29-Jährigent in seiner Heimatstadt endet damit nach nicht einmal einem Jahr. (nih)

Basketball: Michael Jordan spendet 100 Millionen Dollar

Basketball-Legende Michael Jordan will in den kommenden zehn Jahren mit einer Spende über insgesamt 100 Millionen Dollar (rund 88 Millionen Euro) den Kampf gegen den Rassismus vorantreiben. Das Geld solle an Organisationen fliessen, die sich für Gleichheit, soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen einsetzten, hiess es in einem Statement von Jordans Sprecherin am Freitag.

Der 57 Jahre alte Jordan hatte sich bereits zuvor «traurig, wirklich gequält und einfach wütend» über den brutalen Tod des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis gezeigt. Floyd war nach einem Polizeieinsatz gestorben, sein Tod hatte eine Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA ausgelöst.

«Schwarze Leben zählen. Solange der tief verwurzelte Rassismus (...) in unserem Land nicht komplett ausgerottet ist, werden wir weiterhin die Leben schwarzer Menschen schützen und verbessern», heisst es in dem Statement des sechsmaligen NBA-Champions. (nih/dpa)

Jordan ist grosszügig.
Jordan ist grosszügig.
Keystone

American Football: Video der NFL-Topstars wirkt

Die National Football League hat auf die eindringliche Forderung ihrer schwarzen Profis reagiert, Fehler eingestanden und sich deutlich wie nie gegen Rassismus positioniert. In einem veröffentlichten Video sagte NFL-Boss Roger Goodell: «Wir, die National Football League, verurteilen Rassismus und die systematische Unterdrückung schwarzer Menschen. Wir, die National Football League, geben zu, dass es falsch war, nicht schon früher auf die NFL-Spieler gehört zu haben und ermutigen alle, sich zu äussern und friedlich zu protestieren. Wir, die National Football League, glauben, dass schwarze Leben wichtig sind.»

Goodell betonte, er persönlich protestiere mit und wolle Teil des dringend notwendigen Wandels in den USA sein. Ohne schwarze Spieler gebe es die NFL nicht. Er werde sich mit den Profis in Verbindung setzen und erfragen, wie die NFL sich verbessern könne.

Unter anderen Kansas-City-Chiefs-Quarterback und Super-Bowl-Champion Patrick Mahomes, Star-Receiver Odell Beckham Jr. von den New York Giants und Quarterback Deshaun Watson von den Houston Texans hatten tags zuvor genau dieses Eingeständnis der Liga gefordert.

Auslöser für das emotionale Video der Profis waren die anhaltenden Demonstrationen wegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner. Der 46 Jahre alte George Floyd war vergangene Woche von einem weissen Polizisten so lange mit dem Knie im Nacken zu Boden gedrückt worden, bis er starb. (nih/dpa)

Fussball: Seehofer will mit Zuschauern in neue Saison starten

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) macht der Fussball-Bundesliga und ihren Fans Hoffnungen, dass trotz der Corona-Krise noch in diesem Jahr wieder Spiele mit Zuschauern möglich sein werden. «Ich habe schon die Zuversicht im Herzen, dass wir in der neuen Saison nach und nach wieder Publikum zulassen können», sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der «Funke»-Mediengruppe. Seehofer geht allerdings von reduzierten Zuschauerzahlen aus. Auch müssten die Abstände zwischen den Stadionbesuchern eingehalten werden. «Wir werden hier – wie in anderen Bereichen auch – kluge Lösungen finden, bei denen wir Lebensfreude und Infektionsschutz miteinander vereinen», erklärte der Minister. (nih/dpa)

Eishockey: Ambri erneut am Spengler Cup dabei

Ambri darf gleich nachdoppeln: Nach der Premiere im letzten Dezember sind die Leventiner auch dieses Jahr wieder am Spengler Cup in Davos dabei. Das Team sorgte vor sechs Monaten für viel Furore im Bündnerland, lockte viele Fans an, liess «La Montanara» durchs Stadion schallen und schaffte es bis in den Halbfinal. Bisher ist neben Gastgeber Davos noch der zweifache Turniersieger Sparta Prag gemeldet. (lai)

Fussball: Akanji kassiert Geldstrafe wegen Coiffeur-Besuch

Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat nach den umstrittenen Fotos eines Friseurtermins die Spieler Manuel Akanji und Jadon Sancho von Borussia Dortmund mit Geldstrafen in nicht bekannter Höhe belegt. Die beiden hätten «bei häuslichen Friseurterminen offenkundig gegen allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzstandards sowie insbesondere gegen das medizinisch-organisatorische Konzept der DFL-Taskforce» verstossen, teilte die DFL mit. Dies sei auf Fotos, die in Medien und in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, erkennbar gewesen. Sancho und der Schweizer Nationalspieler Akanji können innerhalb von fünf Tagen Beschwerde einlegen. (dpa)

Manuel Akanji muss eine Busse zahlen.
Manuel Akanji muss eine Busse zahlen.
Foto: Keystone
Formel 1: GP in Ungarn bleibt bis 2027

Die Formel 1 hat den Vertrag mit dem Streckenbetreiber des Hungarorings verlängert. Der laufende Kontrakt wurde um eine weitere Saison bis 2027 verlängert. Auf dem Kurs vor den Toren von Budapest soll in diesem Jahr am 19. Juli der Grand Prix ausgetragen werden. 1986 war die Formel 1 in Ungarn zum ersten Mal in einem Staat des Ostblocks gefahren. (dpa)

Leichtathletik: 400-Meter-Weltmeisterin Naser suspendiert

Die 400-Meter-Weltmeisterin Salwa Eid Naser ist nach einem Verstoss gegen die Anti-Doping-Regeln vorläufig suspendiert worden. Die 22-Jährige habe gegen die Meldepflicht für Dopingtests verstossen, teilte die Integritätskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (AIU) am Freitag mit. Der gebürtigen Nigerianerin, die für Bahrain startet, droht eine zweijährige Sperre und damit das Aus für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio. Naser hatte im Oktober vergangenen Jahres bei der WM in Doha den Titel über 400 Meter geholt. (dpa)

Fussball: Rainer Bieli übernimmt den BC Albisrieden

Ex-Profi Rainer Bieli übernimmt den Trainerposten beim BC Albisrieden in der 3. Liga. Der ehemalige Stürmer kam in seiner Karriere auf 212 Einsätze in der Super League (56 Tore) sowie 133 Einsätze in der Challenge League (58 Tore). Bekannt ist er vor allem für sein legendäres Fallrückziehergoal, das den FC Winterthur 2011 vor dem Abstieg aus der Challenge League bewahrte. (lai)

Fussball: Messi verletzt sich eine Woche vor Liga-Start

Stürmerstar Lionel Messi vom FC Barcelona hat sich kurz vor dem Wiederbeginn der spanischen Primera Division eine leichte Muskelverletzung im rechten Unterschenkel zugezogen. Acht Tage vor dem ersten Spiel des Tabellenführers gegen Mallorca habe der 32-jährige Argentinier nicht am Gruppentraining teilgenommen, teilte sein Club mit. Es handele sich um eine Vorsichtsmassnahme, in den kommenden Tagen werde Messi wieder gemeinsam mit der Gruppe arbeiten. Der spanische Profi-Fussball nimmt den Spielbetrieb nach dreimonatiger Corona-Zwangspause am kommenden Mittwoch wieder auf. (dpa)

Lionel Messi hat sich leicht verletzt.
Lionel Messi hat sich leicht verletzt.
Foto: Getty Images
Fussball: YB geht auf die Knie

Die Berner Young Boys bereiten sich auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft vor. Am Freitagmorgen versammelten sich vor dem Morgentraining die Mannschaft und der Trainerstab. Sie formten gemeinsam und kniend auf dem Platz die Buchstaben YB. Die Berner setzen mit dieser Aktion ein unmissverständliches Zeichen: «Gemeinsam gegen Rassismus!».

Weltweit solidarisieren sich Menschen mit George Floyd. Der Afro-Amerikaner kam vergangene Woche bei einem Polizeieinsatz ums Leben. Ein Polizist drückte Floyd das Knie in den Nacken, als dieser am Boden lag. (heg)

Unihockey: Cup kann Mitte August starten

Wie der Verband Swiss Unihockey mitteilte, kann der Schweizer Cup am 16. August gestartet werden. Dank der neusten Lockerungen des Bundes soll zudem auch die Meisterschaft planmässig Mitte September beginnen können. Beim Cup ergeben sich aufgrund der Verschiebungen neue Daten. Ursprünglich hätte die erste Runde bis am 17. Mai gespielt werden sollen. Trotz des späteren Beginns soll der Final im Februar steigen, die neuen Cup-Daten wirken sich aber zum Teil auf die Planung der verschiedenen Ligen aus. Der definitive Spielplan für die neue Saison soll ab Anfang August auf der Website von Swiss Unihockey zur Verfügung stehen. (lai)

Fussball: Bachmann mit Chelsea zum Meister gekürt

Die Frauenmannschaft des FC Chelsea mit der Schweizer Stürmerin Ramona Bachmann ist zum Meister der englischen Super League ernannt worden. Der FC Liverpool steht als Absteiger fest. Die Liga traf eine «Mehrheitsentscheidung», wie es am Freitag hiess. Chelsea hat mit 39 Punkten in der Tabelle zwar einen Zähler Rückstand auf Manchester City – durch ein Spiel weniger jedoch das bessere Punkte-pro-Spiel-Verhältnis. Die Saison in Englands höchster Spielklasse wurde aufgrund der Corona-Pandemie Mitte März abgebrochen. (dpa)

Ramona Bachmann spielte mit Chelsea eine erfolgreiche Saison.
Ramona Bachmann spielte mit Chelsea eine erfolgreiche Saison.
Foto: Getty Images