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Aegerter verpasste Podest nur hauchdünn

Sensationeller Dominique Aegerter in Le Mans: Der Schweizer fährt aus der 5. Startreihe auf Rang vier. Teamkollege Randy Krummenacher holte seine ersten WM-Punkte und Tom Lüthi schied nach Sturz aus.

Mit einem Blitzstart brachte sich Aegerter schon nach wenigen Runden ins Gespräch um einen Podestplatz, lag zwischenzeitlich auf Rang zwei. Ab Hälfte des Rennens hielt sich der 22-jährige Rohrbacher in der wegen der vielen Stürzte auf fünf Fahrer geschrumpften Spitzengruppe meist am Schluss auf. Dass nach 23 von 26 Runden das Rennen wegen einsetzendem Regen abgebrochen werden musste, war einfach Pech. Einen Angriff auf seinen zweiten Podestplatz nach Valencia 2011 hätte Aegerter bestimmt noch gewagt.

Doch mit diesem tollen 4. Rang, zum dritten Mal nach Katar und Austin in dieser Saison, verbesserte sich Aegerter in der WM vom fünften auf den 3. Rang, liegt mit 47 Zählern jetzt 29 Punkte hinter dem Briten Scott Redding, der das Abbruch-Rennen vor dem Finnen Mika Kallio und den Belgier Xavier Simeon gewinnen konnte.

Teamkollege Randy Krummenacher wiederholte seinen Coup von 2009, als er auf dem Sachsenring in der 125er-Kategorie von Trainingsrang 33 auf die 11. Position fuhr: der 23-jährige Zürcher Oberländer gewann von Startplatz 32 aus seine ersten fünf WM-Punkte als Elfter, in einer achtköpfigen Verfolgergruppe wäre auch Rang 8 möglich gewesen.

Für Tom Lüthi war das Rennen schon nach vier Runden gelaufen: Wie am Samstag rutschte der 26-jährige Emmentaler an 10. Stelle liegend übers Vorderrrad weg, fuhr mit seiner Suter noch an die Box zurück und musste schliesslich aufgeben. Der dreifache Sieger von Le Mans (2005, 2006, 2012) war in seinem zweiten Comeback-Rennen nach Jerez (11.) nicht das einzige prominente Sturzopfer: WM-Favorit Pol Espargaro (am Ende 20.) traute seinen Reifen bei tiefen Asphalt-Temperaturen (nur 11 Grad) ebenso zu viel zu wie WM-Leader Esteve Rabat oder Pole-Mann Takaaki Nakagami, der bei seinem Sturz mit rund vier Sekunden in Führung lag.

Lüthis Teamchef Daniel M. Epp hatte wenigstens am Vormittag einen Grund zur Freude, als sein Moto3-Schützling Philipp Oettl im vierten Rennen seinen ersten WM-Punkt mit Rang 15 erobern konnte. Der 17-jährige Deutsche profitierte allerdings auch von sieben Ausfällen. Gewonnen wurde das Rennen vom Spanier Maverick Viñales, der in seinem 36. GP schon zum 20. Mal auf dem Podest stand (11 Siege). Der WM-Leader setzte sich gegen seine Landsleute Alex Rins und Luis Salom durch.

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