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Bern siegt im Derby nach 0:2-Rückstand

Nach einem 0:2-Rückstand nach gut 16 Minuten kehrte Bern gegen Fribourg in die Partie zurück und siegte etwas glückhaft mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

Neun Jahre lang hatte Dubé in Bern für Begeisterungsstürme gesorgt. Mit zwei Meistertiteln im Gepäck verliess er den SCB zusammen mit seinem "Compagnon" Simon Gamache in diesem Sommer in Richtung Freiburg. Bei Gottéron gehörten sie in den ersten drei Partien der neuen Spielzeit gleich zu den Leadern. Bei der Rückkehr an ihre frühere Arbeitsstätte erlebte das Duo ein Wechselbad der Gefühle. Erst erhöhte Gamache auf Pass von Dubé auf 2:0 (17.) - nur 77 Sekunden nachdem Franco Collenberg die Freiburger in Führung gebracht hatte. Am Schluss war es ausgerechnet Dubé, der den letzten Penalty nicht an Berns starkem Goalie Marco Bührer vorbei brachte.

Gottéron mit dem neuen Trainer Hans Kossmann (letzte Saison Assistent in Bern) verpasste es im Mitteldrittel (13:3 Torschüsse für Gottéron) entscheidend davon zu ziehen. Denn nachdem die Freiburger zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatten, kam der SCB durch Travis Roche kurz vor der zweiten Pause wie aus dem nichts zum 1:2-Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor dem Ende besass Fribourg die Chance, die Partie erneut zu entscheiden. Doch auch im doppelten Überzahl-Spiel von 94 Sekunden erzielten sie keinen Treffer. Und prompt bestrafte Bern die Nachlässigkeiten: Jean-Pierre Vigier glich in der 58. Minute im Powerplay zum 2:2 aus. Im Penaltyschiessen trafen Martin Plüss und Pascal Berger für den SCB, während bei Fribourg einzig Julien Sprunger erfolgreich war.

Bern - Fribourg 3:2 (0:2, 1:0, 1:0, 0:0) n.P. - PostFinance-Arena. - 16'045 Zuschauer. - SR Kurmann, Kaderli/Wüst. - Tore: 15. Collenberg (Botter, Cadieux) 0:1. 17. Gamache (Dubé, Rosa) 0:2. 39. Roche (Martin Plüss, Reichert) 1:2. 58. Vigier (Pascal Berger/Ausschluss Birbaum) 2:2. - Penaltyschiessen: Gardner -, Benny Plüss -; Martin Plüss 1:0, Sprunger 1:1; Vigier -, Rosa -; Rüthemann -, Bykow -; Pascal Berger 2:1, Dubé -. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg.- PostFinance-Topskorer: Ritchie; Rosa.

Bern: Bührer; Roche, Dominic Meier; Jobin, Kwiatkowski; Schlumpf, Beat Gerber; Pascal Berger, Ritchie, Vermin; Neuenschwander, Froidevaux, Scherwey; Déruns, Martin Plüss, Rüthemann; Vigier, Gardner, Reichert; John Fritsche.

Fribourg: Simon Rytz; Heins, Birbaum; Loeffel, Barinka; Ngoy, Collenberg; Beutler, Abplanalp; Rosa, Dubé, Gamache; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Cadieux, Botter, Knoepfli; Hasani, Lüssy, Brügger.

Bemerkungen: Bern ohne Morant, Höhener, Philippe Furrer, Hänni und Lötscher (alle verletzt), Fribourg ohne Lukas Gerber, Jeannin und Tristan Vauclair (alle verletzt). NLA-Debüt von Schlumpf. Timeout Fribourg (55.).

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