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Blardones Heimsieg im Klassiker auf der Gran Risa

Massimiliano Blardone sorgt beim Weltcup-Riesenslalom in Alta Badia (It) für einen überraschenden Heimsieg. Didier Défago (9.) schafft in seiner Comeback-Saison erstmals den Sprung in die Top 10.

Didier Défago verbesserte sich im zweiten Lauf dank der viertbesten Zeit noch vom 16. auf den 9. Platz. Seine Freude über das beste Resultat im Riesenslalom seit Anfang Dezember 2009, als er in Beaver Creek den 8. Platz belegt hatte, war dementsprechend gross. Dem 34-jährigen Walliser gelang ausgerechnet auf der "Gran Risa", einem der schwierigsten Hänge im Weltcup, eine weitere Annäherung an die Weltspitze. Seit seinem Comeback nach dem im September 2010 erlittenen Kreuzbandriss hatte sich Défago in dieser Disziplin in Sölden (28.) und Beaver Creek (24.) einige Weltcup-Punkte gesichert. Sein bisher bestes Resultat in diesem Winter hatte Défago am Freitag in Val Gardena mit dem 12. Platz im Super-G erreicht.

Die weiteren Schweizer konnten beim Klassiker in Alta Badia nicht mit den Besten mithalten. Ohne Défago hätte es für das Team von Cheftrainer Osi Inglin einen "Riesen-Flop" abgesetzt. Weiter nicht aus seinem Tief findet Carlo Janka, der sich mit Rückenproblemen herumschlägt. Der 25-jährige Bündner klassierte sich nur im 23. Rang. Im zweiten Durchgang konnte sich Janka, der schon am Morgen wegen eines grossen Fehlers im Mittelteil viel Zeit eingebüsst hatte, nicht mehr verbessern. In den ersten drei Riesenslaloms des Winters hatte Janka noch die Plätze 4 (Sölden), 8 (Beaver Creek I) und 14 (Beaver Creek II) belegt.

Sandro Viletta (als 31.), Beat Feuz (38.), Didier Cuche (42.) und Manuel Pleisch (49.) verloren nach fehlerhafter Fahrt zwischen 3,26 und 5,05 Sekunden auf Ligety und verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Marc Berthod (nach guter zweiter Zwischenzeit), Daniel Albrecht und Gino Caviezel schieden alle im ersten Lauf aus.

Für die grosse Überraschung des Tages sorgte Massimiliano Blardone. Der 32-jährige Italiener hatte in diesem Winter noch keine Top-15-Platzierung erreicht. Das bisher beste Resultat hatte er zum Auftakt in Sölden geschafft (18. Platz). Auf der Piste Gran Risa, auf welcher er schon vor zwei Jahren letztmals im Weltcup triumphiert hatte, war aber alles anders. Nach dem ersten Lauf mit über einer Sekunde Rückstand noch Sechster, stürmte Blardone am Nachmittag unwiderstehlich an die Spitze und zu seinem sechsten Triumph im Weltcup. Blardone verhinderte damit einen österreichischen Doppelsieg durch Hannes Reichelt (0,35 Sekunden zurück) und Philipp Schörghofer (0,57). Ted Ligety, der Führende nach dem ersten Lauf, wurde nur Vierter.

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