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«Das passiert uns Schweizern zu oft»

Nationalcoach Peter Düggeli jubelt nach WM-Bronze in Prag.

Über die Politik von Donald Trump berichten oder die Schweiz an der Unihockey-WM betreuen: Peter Düggeli, was macht mehr Spass?

Wie würden Sie den Amerikanern Unihockey beschreiben?

Sie haben die letzte WM in Prag erwähnt. Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem Turnier?

Die Schweiz siegte vor 14'000 Zuschauern gegen Tschechien 5:4 nach Verlängerung.

Sie gehörten an drei Titelkämpfen zum Trainerstab. Jedes Mal war der Halbfinal Endstation. Das Scheitern zieht sich durch die Geschichte.

Einmal mehr ist Rekordweltmeister Schweden im Halbfinal der Gegner. Die aktuelle Schweizer Auswahl besteht aus vielen jungen, forschen ­Spielern. Ist das ein Vorteil?

Sie verliessen das Unihockey 2010, traten als Trainer in Chur zurück, um beim Fernsehen den Job als Wirtschaftsredaktor anzunehmen. Haben Sie den Abgang nie bereut?

Und jetzt sind Sie seit drei Jahren SRF-Korrespondent in Washington.

Was ist wahrscheinlicher: ein «Impeachment», also eine Amtsenthebung von Präsident Trump, oder WM-Gold im Unihockey für die Schweiz?

... Sie scheinen der Schweiz kein Gold zuzutrauen ...

Trump liefert viele Geschichten. Sie als Korrespondent würden eine Amtsenthebung mit Sicherheit bereuen.