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Erster grosser Titel für Petra Kvitova

Im Frauen-Endspiel von Wimbledon ist ein grosser Stern aufgegangen: Die 21-jährige Tschechin Petra Kvitova (WTA 8) bezwang die viel erfahrenere Maria Scharapowa (Russ/5) 6:3, 6:4.

So unbeschwert sich Kvitova durchs Tableau gespielt hatte, so unbeschwert spielte sie auch im grössten Match ihrer Karriere. Sie riskierte viel und setzte Scharapowa, die Siegerin von 2004 fast permanent unter Druck. Sie beging zwar einige nicht zwingende "unforced errors", stand aber am Schluss mit fast doppelt so vielen Winnern zu Buche wie die einstige Weltnummer 1 (19:10). Auch am Schluss zeigte sie keinerlei Nerven; den ersten Matchball nutzte sie mit einem Ass.

Martina Navratilova und Martina Hingis, die nebst vielen anderen ehemaligen WTA-Grössen in der Royal Box sassen, hatten Kvitova schon Anfang Woche zur Favoritin erhoben. Ganz aus dem Nichts heraus kam ihr Sieg nicht: Sie hatte im Vorjahr schon den Halbfinal erreicht und zuletzt in Eastbourne das Endspiel. Auf der grünen Unterlage hat die "WTA Newcomerin 2010" nun 16 der letzten 18 Partien gewonnen.

Man muss in den Annalen des wichtigsten Turniers der Welt weit zurückblicken, um eine Linkshänder-Siegerin zu finden. Die grosse Martina Navratilova hatte 1990 den letzten ihrer neun Titel gewonnen. Als letzte Tschechin hatte sich Jana Novotna 1998 in die Siegerliste eingetragen.

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