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Erstes FCL-Spiel unter Interimstrainer Brand

Heute Samstag finden in der fünftletzten ASL-Runde die drei Partien Luzern - YB, GC - Xamax und Thun - Sion statt (Spielbeginn jeweils 17.45 Uhr).

Dabei duellieren sich die vier Anwärter auf die letzten Europacup-Plätze direkt. YB muss beim FC Luzern antreten und könnte sich Platz 4 mit einem Sieg wohl definitiv sichern. Allerdings ist die Ausgangslage vor diesem an sich belanglosen Spiel brisant. Beim FCL muss sich die Mannschaft nach der Freistellung von Trainer Rolf Fringer beweisen, bei YB steht Trainer Vladimir Petkovic unter genauster Beobachtung durch die Klubleitung. Bei einer Niederlage droht Petkovic das gleiche Schicksal wie Fringer.

Der Kampf um Platz 4 würde bei einer YB-Niederlage nochmals spannend. Mit einem Sieg hätten die Berner ihre Europa-League-Qualifikation wohl gesichert. Auch wenn die Young Boys ihre letzten beiden Auftritte in Emmenbrücke verloren haben, ist ihre Erfolgsquote beim FCL aussergewöhnlich hoch. Von 47 Spielen gewannen sie 14. 17-mal spielten sie unentschieden und verloren lediglich 16 Mal.

Auch der aktuell drittklassierte FC Sion könnte sich seine nächste Europacup-Teilnahme mit einem Sieg in Thun wohl bereits endgültig sichern und wäre so nicht mehr vom Cupsieg abhängig. Die Thuner peilen derweil den 5. Platz an, der ihnen bei einem Cupsieg von Sion ebenfalls ein Europa-League-Ticket einbringen würde. Erst 13-mal sind die beiden Teams auf höchster Ebene aufeinandergetroffen. Die Thuner schafften lediglich einen Vollerfolg. Diesen gab es allerdings im letzten Heimspiel im November. Bei einem Sieg können die Berner Oberländer weiterhin auf Platz 5 und auf eine mögliche Europa-League-Teilnahme hoffen.

Im dritten Spiel am Samstag treffen mit GC und Neuchâtel Xamax zwei abstiegsbedrohte Mannschaften direkt aufeinander. Mindestens eine von ihnen (bei einem Remis gar beide) kommt im Letzigrund zu zusätzlichen Punkten und verschafft sich noch mehr Luft gegen hinten. GC steigt mit zwei Siegen in Folge in die Partie, was es diese Saison zuvor noch nicht geschafft hatte. Auch Xamax ist im Aufwind. Sechs Spiele mit nur einer Niederlage (inklusive Cup) hatten die Neuenburger letztmals 2009 geschafft. Allerdings müssen sie mit den Rotsündern gegen St. Gallen gleich auf drei Teamstützen verzichten.

Rangliste (je 31 Spiele): 1. Zürich 64. 2. Basel 62. 3. Sion 49. 4. Young Boys 48. 5. Luzern 44. 6. Thun 40. 7. Grasshoppers 31. 8. Neuchâtel Xamax 30. 9. Bellinzona 28. 10. St. Gallen 26.

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