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Federer in Paris souverän, Bencic ausgeschieden

Roger Federer übersteht beim French Open in Paris die Startrunde problemlos. Er besiegt den Slowaken Lukas Lacko 6:2, 6:4, 6:2. Belinda Bencic scheidet hingegen gegen Venus Williams aus.

Der als Nummer 4 gesetzte Federer bekundete gegen die Nummer 88 der Welt keinerlei Probleme. Nach nur 1:24 Stunden verwandelte der Schweizer seinen zweiten Matchball mit einem Vorhand-Winner zum 6:2, 6:4, 6:2. Der 32-jährige Basler musste in der gesamten Partie keinen Breakball abwehren und zeigte sich sehr zufrieden.

"Vor dem ersten Einsatz bin ich immer etwas nervös und habe ein bisschen Angst, gleich wieder die Koffer packen zu müssen", gab er danach zu. "Ich spürte aber sehr schnell, dass es gut läuft." Da er bereits am Montag in Paris angekommen war, signalisierte der Schweizer den Turnierverantworlichen, dass er nichts dagegen hätte, bereits am Sonntag anzutreten. Nun ist er froh, den Start gut überstanden zu haben, gerade angesichts schlechter Wetterprognosen in den nächsten Tagen.

In der zweiten Runde trifft Federer auf den Argentinier Diego Sebastian Schwartzman (ATP 109). Der Südamerikaner gewann das Duell zweiter Qualifikanten gegen den Portugiesen Gastao Elias (ATP 178) klar in drei Sätzen.

Etwas enttäuschend verlief hingegen für Belinda Bencic (WTA 81) ihr erster Auftritt im Haupttableau des French Opens. Nachdem sie zu Beginn sehr gut mitgehalten und sogar mit einem Break zum 3:2 in Front gegangen war, unterlag die letztjährige Juniorensiegerin der Amerikanerin Venus Williams (WTA 30) letztlich klar 4:6, 1:6. "Das Resultat täuscht ein wenig", fand die 17-jährige Ostschweizerin. "Es war auch im zweiten Satz nicht so einseitig, wie das Resultat aussieht. Aber ich habe eben die entscheidenden Punkte nicht gemacht."

Dennoch war für Bencic klar: "Zufrieden ist man nie, wenn man verliert." In den Ballwechseln habe sie durchaus mithalten können, aber sie habe halt ein paar Fehler mehr begangen und verfüge nicht über die Erfahrung der fast doppelt so alten Venus Williams mit 44 WTA-Titeln, darunter sieben bei Grand-Slam-Turnieren. Deshalb lautet ihre Schlussfolgerung trotz grosser Fortschritte in den vergangenen Monaten: "Es fehlt schon noch einiges."

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