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Federer verzichtet auf Tokio und Schanghai

Roger Federer verzichtet auf die Teilnahme bei den Turnieren in Tokio (ab 5. Oktober) und Shanghai (ab 12. Oktober).

Der Weltranglisten-Erste dürfte Anfang November für die Swiss Indoors in Basel auf die Tour zurückkehren. Der Verzicht von Federer für die beiden Turniere in Asien kommt nicht überraschend. Nach dem Davis-Cup-Duell gegen Italien hatte der Baselbieter angekündigt, eine lange Pause einlegen zu wollen. Bereits seit dem gegen Juan Martin Del Potro verlorenen US-Open-Final verspürt der 15-fache Grand-Slam-Sieger Beschwerden im rechten Oberschenkel.

Seit dem Beginn der Sandsaison hat Federer fast ohne Pause durchgespielt. Zudem wohnte er nach Wimbledon wegen der Geburt seiner Töchter diesen Sommer zwei Wochen lang in einem Spital. Nach dem US Open reiste Federer sofort nach Genua, um zwei Einzel im Davis Cup zu bestreiten.

Die Auszeit nimmt Federer wie so oft zu einem idealen Zeitpunkt. Auch seine grössten Konkurrenten in der Weltrangliste, Rafael Nadal (Bauchmuskelzerrung) und Andy Murray (Handgelenk), können derzeit verletzungsbedingt nicht spielen. Ob beide für das erstmals in diesem Jahr stattfindende Masters-1000-Turnier in Shanghai wieder fit sein werden, ist noch offen.

Der Schaden wird sich für Federer auf jeden Fall im Rahmen halten. Auf Nadal könnte er bei einem Turniersieg des Spaniers in China 1000 Punkte einbüssen. Murray kann als letztjähriger Sieger des Masters 1000 in Madrid, das nach dem Turnier in Shanghai aus der Wertung genommen wird, sogar nur 450 Punkte gutmachen. Der Vorsprung Federers in der Weltrangliste auf Nadal beträgt derzeit 2395 Punkte.

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