Feiern nach der Pleite

Wacker verliert gegen den österreichischen Meister Alpla Hard das Rückspiel – und steht doch in der Gruppenphase des EHF-Cups.

Die Thuner Handballer konnten sich trotz der Niederlage freuen (Archivbild).

Die Thuner Handballer konnten sich trotz der Niederlage freuen (Archivbild).

(Bild: Raphael Moser)

Adrian Horn

Selten hat sich eine Niederlage so gut angefühlt. 21:23 verliert Wacker Thun in Hard vor 1600 Zuschauern. 40:40 beträgt das Gesamtskore nach Hin- und Rückspiel. Unentschieden also. Jubeln aber können bloss die Berner Oberländer.

Sie stossen in die Top 16 des EHF-Cups vor, weil sie ­auswärts mehr Tore geschossen haben als der österreichische Widersacher. Und so bestreitet Martin Rubins Team im Frühjahr die Gruppenphase des zweitwichtigsten Klubwettbewerbs.

Auf wen die Thuner treffen werden, erfahren sie am Donnerstag; da findet die Auslosung statt. Mögliche Gegner sind die Füchse Berlin, der Leader der Bundesliga, Titelverteidiger Göppingen, gleichfalls aus Deutschland, und der französische Topklub Chambery.

Die Partie am Bodensee war nicht ganz so spannend, wie man aufgrund des Gesamtskores denken könnte. Wacker hatte sich wie in der Woche davor rasch ei­nen Vorsprung erarbeitet, die Bregenzer gingen erst kurz vor dem Ende in Führung. Und ihren letzten Treffer erzielten sie, nachdem die Schlusssirene schon ertönt war – per Penalty.

Berner Zeitung

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