Zum Hauptinhalt springen

FIFA suspendiert vorläufig zwei Exekutivkomitee-Mitglieder

Die FIFA hat in der Bestechungsaffäre um die Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 reagiert.

Die beiden Mitglieder des Exekutivkomitees Amos Adamu (Nig) und Reynald Temarii (Tahiti), er ein FIFA-Vizepräsident, wurden vorläufig suspendiert. Stundenlang hatte die Ethik-Kommission der FIFA am Mittwoch unter dem Vorsitz des früheren GC-Stürmers Claudio Sulser getagt. Sie hatte im 'Home of FIFA', oben auf dem Zürichberg, die beiden Verdächtigten angehört und ihr Urteil erst spät gefällt. Kurz vor 20 Uhr gab Sulser bekannt, was unumgänglich war: die (vorläufige) Suspendierung.

Adamu und Temarii waren von Journalisten der 'Sunday Times' in flagranti erwischt worden, wie sie ihre Stimme bei der Vergabe der WM-Endrunden 2018 und 2022 feilboten. Sie verlangten dafür 570'000 Euro (Adamu) bzw. 1,6 Millionen Euro (Temarii), welche sie zur Finanzierung der (Fussball-)Infrastruktur in ihren Ländern ausgeben wollten.

Wie lange Adamu und Temarii suspendiert werden, ist noch unklar. Zunächst ist ihr Ausschluss auf 30 Tage begrenzt. Er könnte um weitere 20 Tage verlängert werden. Bis Mitte November will die Ethik-Kommission eingehendere Untersuchungen durchführen und bei ihrer Sitzung vom 15. bis 17. November über das weitere Vorgehen beraten. Dann wollen Sulser und seine Kollegen entscheiden, ob Adamu und Temarii suspendiert bleiben und somit ihre Stimme für die WM-Vergabe nicht abgeben dürften.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch