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Forfait-Niederlage für die ZSC Lions

Der Einzelrichter der Nationalliga verhängte gegen die ZSC Lions eine 0:5-Forfait-Niederlage. Der am 9. Oktober von einem Zürcher Fan verursachte Spielabbruch in Zug wurde juristisch der Lions-Organisation angelastet.

Ein mittlerweile geständiger 17-Jähriger hatte in der Zuger Herti-Halle vor rund zwei Wochen einen Plastiksack mit Rauchpulver in Brand gesteckt. Aus Sicherheitsgründen brach der Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 0:0 in der 3. Minute ab; zumal damals niemand wusste, welche Substanzen freigesetzt worden waren.

Der Zuschauer sei erwiesenermassen dem ZSC-Fan-Lager zuzuordnen, begründete der Richter der Liga. Gegen den Täter liege in Zürich zudem ein zweijähres Stadionverbot vor. Nach Auffassung des Einzelrichters hätten die Szenekenner der Lions dem betroffenen Zuschauer den Eingang in die Zuger Halle verwehren sollen.

Gemäss dem Spielbetrieb-Reglement ist der Verein, dem die Anhänger zuzuordnen sind, für deren Verhalten verantwortlich. Deshalb sei die Partie mit einem 0:5 zu werten, lautete die juristische Begründung.

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