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Akanji: «Ich habe gerne Herausforderungen»

Manuel Akanji gilt als Schweizer Innenverteidiger der Zukunft. Der 22-jährige Winterthurer hat starke Wochen hinter sich.

Explosive Entwicklung: Manuel Akanji gilt auch in Dortmund als grosse Hoffnung für die Zukunkt. (Video: Keystone/Tamedia)

Seine jüngsten Zahlen und Fakten im internationalen Fussball-Business sind bemerkenswert: vier Partien mit dem Nationalteam, darunter die Playoff-Doublette gegen Nordirland, ohne Gegentor, und seit dem Transfer zu Borussia Dortmund ungeschlagen. Der BVB überwies dem FC Basel für den begehrten Innenverteidiger gemäss verschiedenen Quellen über 20 Millionen Euro und hat Grosses mit ihm vor.

«Was soll ich dazu sagen?»: Manuel Akanji hofft auf möglichst viele Einsätze mit dem Schweizer Nationalteam.
«Was soll ich dazu sagen?»: Manuel Akanji hofft auf möglichst viele Einsätze mit dem Schweizer Nationalteam.
Laurent Gilliéron, Keystone
Der 22-jährige Innenverteidiger hat vielversprechende Wochen hinter sich. Und er will auch an der WM aktiv dabei sein.
Der 22-jährige Innenverteidiger hat vielversprechende Wochen hinter sich. Und er will auch an der WM aktiv dabei sein.
Laurent Gilliéron, Keystone
Seine Laufbahn als Profifussballer begann Manuel Akanji in der Challenge League beim FC Winterthur.
Seine Laufbahn als Profifussballer begann Manuel Akanji in der Challenge League beim FC Winterthur.
Samuel Golay, Keystone
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«Was soll ich dazu sagen?», zuckt Akanji mit den Schultern. Er steht auf dem Trainingsgelände von AEK Athen, zwei Tage vor dem WM-Test gegen Griechenland. Der Zürcher strahlt eine natürliche Ruhe aus, nichts wirkt gespielt. Seinen kometenhaften Aufstieg vom FC Winterthur in die pulsierende Ruhr-Metropole nimmt der 22-Jährige gelassen und kommentiert ihn glaubhaft: «Ich habe gerne Herausforderungen.»

Die Ziele mit dem Club und dem Nationalteam

Nach einer kurzen Angewöhnung verschaffte sich Akanji beim BVB Respekt. Inzwischen gehört er zur Stammbesetzung des Bundesliga-Dritten. «Ich bin an einem guten Punkt», sagt er zur Konstellation in Deutschland. Die erneute Qualifikation für die Champions League sei eines der wichtigsten Ziele der kommenden Monate. «Und klar, ich hoffe, an der kommenden WM dabei sein zu können.»

Im Finish auf dem Weg an das Turnier in Russland bildete er zusammen mit Fabian Schär ein stabiles Duo. Mittlerweile ist Johan Djourou zurück in der Landesauswahl, das Ringen um einen freien Platz dürfte teamintern intensiver werden. «Ich hoffe, auch hier zu meinen Minuten zu kommen», macht Akanji eine leise, aber gleichwohl deutliche Ansage.

Derniere von Team-Manager Ebneter

Nach der WM in Russland steht im Stab der Schweizer ein personeller Wechsel an. Team-Manager Philipp Ebneter verlässt die SFV-Auswahl nach über 17 Jahren und sieben Turnieren; er wechselt auf eigenen Wunsch hin in die Ticketing-Abteilung des Verbands.

Der intern allseits geschätzte Berner kümmerte sich im Hintergrund als gewiefter Organisator um den reibungslosen Ablauf der verschiedenen Kampagnen. Damien Mollard, derzeit in der U-21-Abteilung engagiert, wird den früheren NLB-Fussballer ab dem nächsten Sommer ersetzen.

SDA/fal

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