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Als wäre Lustenberger schon immer da gewesen

Heute Samstag spielt Leader YB in St. Gallen. Captain Fabian Lustenberger ist schon nach wenigen Wochen in Bern Chef des Teams.

Der Trainer und sein Leader auf dem Feld: Gerardo Seoane und YB-Captain Fabian Lustenberger (links). Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Der Trainer und sein Leader auf dem Feld: Gerardo Seoane und YB-Captain Fabian Lustenberger (links). Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Fabian Ruch

Es können die kleinen Szenen sein, welche die Grösse eines Fussballers zeigen. Am letzten Sonntag steht Fabian Lustenberger mehr als einmal ausgezeichnet, um einen Lugano-Angriff gar nicht erst gefährlich werden zu lassen.

Einmal, während eines Wechsels, instruiert er kurzerhand die zentralen Aufbauer Vincent Sierro und Christopher Martins und erteilt ihnen eine Taktiklektion mitten auf dem Platz. Zweimal wird seine Kopfwunde getackert, zuerst in der ersten Halbzeit, später in der Pause, erstmals in seiner Karriere trägt er einen Turban. «Sehr schmerzhaft» seien die Kurzoperationen gewesen. Aber: «Was will man machen, das Spiel lief ja weiter.»

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