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«Am Morgen vor dem Cupfinal melken wir erst noch unsere Kühe»

Sein Club hat heute gegen den FCB die historische Chance, erstmals einen nationalen Titel zu gewinnen. Für FC-Thun-Präsident Markus Lüthi im grossen Interview.

An der E-Gitarre: Markus Lüthi singt und spielt in seiner Freizeit bei Second Spring.

An der E-Gitarre: Markus Lüthi singt und spielt in seiner Freizeit bei Second Spring.

(Bild: Christian Pfander (Freshfocus))

Markus Lüthi, hat dieser ­Morgen so begonnen wie jeder andere seit 15 Jahren?
Ja, wie jeder Morgen.

Sie haben folglich meditiert ...
Das ist so.

Wie läuft das ab?
Da sind zwei Matten, ungefähr so gross wie dieses Tischblatt hier. Auf die eine setze ich mich im Schneidersitz. Wenn dann der Gong geschlagen wird, dann bewege ich mich nicht mehr.

Dann ist Ruhe.
Oder auch Unruhe, in mir drin. Aber drumherum ist Ruhe.

Sie meditieren nicht nur, ­sondern spielen auch E-Gitarre oder fahren Motorrad. Sie führten Unternehmen, sitzen heute in verschiedenen Verwaltungsräten. Und mit Ihrer Art und Erscheinung sind Sie als Präsident des FC Thun der Rocker der Super League. Wie passt das alles zusammen?
Es wirkt wie ein riesiger Spagat. Aber für mich ist es das nicht, denn ich bin immer genau auf das fokussiert, in dem ich mich gerade befinde. Für andere jedoch ist es schwierig, mich einzuschätzen. Das ist mir ganz recht so. All meine unterschiedlichen Tätigkeiten sind das Klavier, auf dem ich spiele.

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