Zum Hauptinhalt springen

Applaus für den besten Hauptdarsteller

Bei seiner Rückkehr in die Startaufstellung avancierte Alexander Gerndt beim 4:2-Sieg gegen Basel mit zwei Toren zum Matchwinner.

Beschwingt unterwegs: YB kann in der aktuellen Verfassung den FC Basel zum Duell um den Titel fordern.
Beschwingt unterwegs: YB kann in der aktuellen Verfassung den FC Basel zum Duell um den Titel fordern.
Andreas Blatter
Schlusspunkt in der Nachspielzeit: Guillaume Hoarau trifft zum 4:2abl
Schlusspunkt in der Nachspielzeit: Guillaume Hoarau trifft zum 4:2abl
Andreas Blatter
Happy End am Tag der Oscarverleihung:  Alexander Gerndt (links) zeigte beim 4:2-Sieg gegen Basel eine herausragende Darbietung.
Happy End am Tag der Oscarverleihung: Alexander Gerndt (links) zeigte beim 4:2-Sieg gegen Basel eine herausragende Darbietung.
Andreas Blatter
1 / 3

Gut und Böse, es ist bekanntlich ein gängiges Muster beim Geschichtenerzählen. Und am Ende obsiegt ja meistens das Gute. Zumindest in Hollywood ist das so. Am Sonntag, in der Partie zwischen YB und Basel, lief die 69. Minute. Der müde Alexander Gerndt hatte da seinem Trainer Uli Forte bereits mehrmals angezeigt, er möge ihn doch endlich auswechseln. Und nun war es so weit. Unter stehenden Ovationen verliess der Schwede den Platz, mit seinen zwei Toren in der ersten Halbzeit hatte er bei seinem Comeback in der Startaufstellung den Weg für den 4:2-Sieg bereitet. Gewiss, der Jubel wäre auch bei einer anderen Vorgeschichte ausgelassen ausgefallen, so aber wurde es zu einem äusserst emotionalen Moment. «Er hat es wirklich verdient. Er hat gelitten, wurde zurückgeworfen, er gab sich aber nie auf und hat weiter hart an sich gearbeitet. Wir alle sind sehr glücklich für ihn», sagte Steve von Bergen. Und Florent Hadergjonaj meinte, er habe Gerndt vor der Partie prophezeit, dass es sein Tag werden würde. «Am Ende hat man gesehen, welch wichtiger Spieler er für uns ist.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.