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Constantin darf nicht auf die Bank

Christian Constantin will bis zur Winterpause den FC Sion trainieren – trotz bis im Februar dauernder Sperre.

Er provoziert, ist ein notorischer Lautsprecher, schert sich meist einen Deut um Reglemente und kennt eigentlich nur das eigene Gesetz. Christian Constantin ist der höchst umstrittene Präsident von Sion, der nur den eigenen Ratschlägen folgt. Trainer verbrauchte der Architekt wie andere Unterwäsche – sieben alleine in den letzten zwei Jahren! Nun zieht er die aus seiner Optik einzige Reissleine. Er stellt die Mannschaft selber auf. Das Training überlässt er seinen «Assistenten» Jean-Claude «Boubou» Richard und José Sinval.

Dank ihnen dürfte die jüngste Personalrochade im Wallis rechtlich den Ansprüchen der Swiss Football League genügen. Man wird die Entwicklung in Sitten jedoch aufs genauste verfolgen, wie SFL-Direktor Edmond Isoz gegenüber Redaktion Tamediaerklärt. Es gibt jedoch noch ein anderes Problem: Constantin wurde wegen einer Attacke gegen einen Schiedsrichter-Assistenten nach einem Spiel in Kriens gesperrt.

«Er darf auf der Tribüne sitzen, und er darf in der Kabine sein», führte Isoz aus. Er darf jedoch nicht im Gang stehen bleiben. Dies zu kontrollieren obliegt jedoch dem Verband, der die Sperre gegen den Sion-Präsidenten verhängte. Constantin darf also nicht auf der Trainerbank Platz nehmen; er müsste die Geschicke seines Personals während der Spiele über Funk leiten.

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