Dank Kamarys’ spätem Tor holt Bümpliz 2:2

Es lief bereits die 4. Minute der Nachspielzeit, als Jan Kamarys mit dem 2:2 gegen Lerchenfeld die Niederlage abwenden konnte.

Jan Kamarys schoss in der 94. Minute den Ausgleich. Daniel Rufener (rechts) kann ihn nicht an der Schussabgabe hindern.

Jan Kamarys schoss in der 94. Minute den Ausgleich. Daniel Rufener (rechts) kann ihn nicht an der Schussabgabe hindern.

(Bild: Ulrich Kocher)

«Wir sind hierhergekommen um zu gewinnen. Wenn man in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen muss, kann ich nicht zufrieden sein», sagte Lerchenfeld-Trainer Roland Getzmann nach der Premiere in der interregionalen 2.Liga. Getzmann sind die vielen Abspielfehler im Mittelfeld nicht entgangen. «Nach zwei Pässen hatte wieder der Gegner den Ball.» Bereits nach zwei Minuten in Führung zu gehen, davon können Aufsteigerteams beim ersten Spiel in der höheren Spielklasse nur träumen. Dass der Traum in Erfüllung ging, hatte Lerchenfeld Simon Moser zu verdanken. Moser erwischte Bümpliz-Goalie Marc Pfister nach einem stehenden Ball von links am rechten Pfosten. Sturmspitze Fatlind Isufi und Spielmacher Patrick Baumann kamen mit ihrer Durchschlagskraft zu weiteren Torchancen. Statt die Führung auszubauen, mussten die Thuner in der 20.Minute jedoch den 1:1-Ausgleich hinnehmen. Ersatztorhüter Shemsedin Azizi, der seine Sache gut machte, lenkte mit einer schönen Parade einen Freistossball von Jan Kamarys an den Pfosten. Dem aufgerückten Alain Maurer gelang es mit einem gezielten Flachschuss, den Abpraller zu verwerten. Die Enttäuschung der Oberländer war noch nicht verflogen, als sie einen zumindest umstrittenen Penalty zugesprochen bekamen. Baumann nahm das Geschenk dankend an, und hämmerte den Strafstoss zum 2:1 in die linke Ecke. Von Kompensation keine Spur als der Unparteiische, eine penaltywürdige Szene im Lerchu-Strafraum einfach übersah.Kamarys sei Dank Da die Lerchenfelder Viererabwehrkette nicht über alle Zweifel erhaben schien, lag der erneute Ausgleich in der Luft. Bümpliz rannte auch in der zweiten Halbzeit mehrheitlich an. Mit einem Auftaktsieg vor Augen musste der Aufsteiger in der vierten Minute der Nachspielzeit doch noch den 2:2-Ausgleich entgegennehmen. Kamarys, der beste Spieler auf dem Platz, rettete Trainer Daniel Aebis Team noch einen Punkt. «Ich habe von meinen Spielern trotz der Hitze eine unglaubliche Moral gesehen», sagte Aebi. Von Lerchenfeld war nach der Pause kaum noch etwas zu sehen, weshalb das Ergebnis gerecht ist.

Berner Zeitung

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