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«Das Eis ist dünn»

Konkurrenten im Buhlen um Zuschauer und Gelder, einig in der Sache: Markus Lüthi (links) und Georges Greiner.

Sie haben sich eben einander vorgestellt und das Du angeboten – Sie begegnen sichoffenbar zum ersten Mal.

Demnach ist der Austausch zwischen dem FC und Wacker Thun nicht allzu intensiv.

Wann waren Sie zuletzt in der Lachenhalle, Herr Lüthi?

Wie nehmen Sie Wacker wahr?

Mit der These, dass Wacker in der Stadt bedeutender ist als der FC Thun, vermögen wir Sie also nicht zu provozieren?

«Die finanzielle Situation ist ein Dauerthema, ein Problem. Gut geht es uns in dieser Beziehung nicht.»

Georges Greiner

Herr Lüthi hat es angesprochen: Beide Clubs definieren sich über dieselben Eigenschaften – man ist der Kleine, der sich gegen die Finanzstarken auflehnt. Titelhamsterer Wacker müsste sich anders positionieren, forscher auftreten – um eine Differenz zum FC Thun zu schaffen.

Der FC Thun steht Wacker nicht im Weg?

Ein grosses Unternehmen im Raum Thun ist die Fritz Studer AG in Steffisburg. Sie unterstützt weder den einen noch den andern Club. Weshalb gelingt es nicht, sie für Sie zu begeistern?

«Es müssen andere Bedingungen geschaffen werden, damit es weiterhin zwei grosse Thuner Sportclubs geben wird.»

Markus Lüthi

Beide Clubs sind traditionell mit finanziellen Problemen konfrontiert. Wie akut ist die Not gerade?

Was muss geschehen, damit die Clubs nicht permanent um ihr Überleben kämpfen?

Was fordern Sie konkret?

« Ein grosser Club mit mehreren Sektionen – das mag in Barcelona und Paris funktionieren.»

Georges Greiner

Die neue Sporthalle, auf die Wacker so sehr drängt, soll im Areal der Stockhorn-Arena erbaut werden – dort, wo der FC Thun bereits ist.

Hat der FC Thun ohne dieses Sportzentrum keine Zukunft?

Ein Abstieg wäre das Ende des FC Thun?

Ist es wirklich Aufgabe der Stadt, Clubs zu unterstützen?

Wie weit fortgeschritten ist das Hallenprojekt?

Käme das Projekt in Thun-Süd zustande, wären der FC und Wacker Thun quasi vereint. Eine Fusion wäre nicht mehr weit.