Das sagt Granit Xhaka zu seiner Auswechslung

Er war in den desaströsen Schlussminuten gegen Dänemark nicht mehr auf dem Platz. Jetzt erklärt Xhaka, wieso.

Frust bei den Schweizern nach dem 3:3 gegen Dänemark. Video: Fabian Sanginés

Er war das zentrale Gesprächsthema nach der peinlichen Schlussphase. 3:0 führte die Schweiz, als Granit Xhaka ausgewechselt wurde. Das war rund eine Viertelstunde vor Schluss. Ohne Schweizer Chef auf dem Platz endete die Partie 3:3. Deshalb sah sich Trainer Vladimir Petkovic mit dem Vorwurf konfrontiert, ein falsches Zeichen an die Mannschaft zu senden. Schliesslich spielte Xhaka gross auf, erzielte gar das 2:0. Nicht wenige auf der Tribüne glaubten, der Captain sollte geschont werden – das Spiel schien ja entschieden.

Petkovic erklärte jedoch bei der Medienkonferenz gleich nach dem Match, dass Xhaka unter Adduktorenproblemen litt. Dies bestätigte der 26-Jährige am Mittwochabend. «Ich konnte unmöglich weiterspielen», lässt er sich auf der Webseite des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) zitieren. Er habe sogar schon in der Pause über eine Auswechslung gesprochen: «Aber da schon Rici (Ricardo Rodriguez, d. Red.) mit Rückenproblemen draussen bleiben musste, wollte ich dem Team helfen, so lange es nur ging.»

Nach seinem Treffer habe er dann das Zeichen in Richtung Trainerbank geschickt, dass er bald raus müsse: «Der Coach schickte danach immer wieder Spieler zu mir, die sich erkundigten, wie lange es noch gehe.» Der Dialog sei stets da gewesen: «Bis ich eben signalisieren musste: Jetzt geht es nicht mehr.»

fas

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