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Das war vorbildlich von Messi

Gegen Rayo Vallecano wird der Barça-Star im Strafraum leicht angegangen und fällt zu Boden. Er reagiert überaus ehrlich.

Faire Geste: Barça-Stürmerstar Lionel Messi hat es nicht nötig, im gegnerischen Strafraum einen Penalty zu suchen. <i>(Video: La Liga)</i>

Im Netz erntet Lionel Messi nach Barcelonas 3:1-Heimsieg über Rayo Vallecano virtuellen Applaus. Nicht wegen seinem Treffer zum 2:1, den er in der 51. Minute vom Elfmeterpunkt aus realisierte. Sondern vielmehr, weil sich der Argentinier einmal mehr als fairer Spieler in Szene setzte.

In der 42. Minute dringt der Barça-Stürmerstar in den gegnerischen Strafraum ein. Zuerst enteilt er Imbula und spielt dann trickreich Verteidiger Velázquez aus. Messi legt sich den Ball noch leicht vor und und will abziehen, doch da kommt ihm Imbula in die Quere. Der Vallecano-Mittelfeldspieler touchiert den Goalgetter leicht, sodass dieser aus der Balance gerät und hinfällt. Doch Messi bleibt keinen Augenblick liegen. Der 31-Jährige steht auf und gibt dem Schiedsrichter Melero Lopez umgehend das Zeichen, dass er nicht gefoult wurde und somit kein Penalty angezeigt werden soll. Der Unparteiische bedankt sich mit einer entsprechenden Geste beim fünffachen Weltfussballer des Jahres.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erfolgt dann doch ein Penaltypfiff, an dem es keine Zweifel gibt. Verteidiger Jordi Amat holt Nélson Semedo im Zweikampf von den Beinen. Anlauf nimmt allerdings nicht der gefoulte Aussenverteidiger der Katalanen, sondern Messi. Der Rekordtorschütze der argentinischen Nationalmannschaft (65 Treffer) lässt sich nicht zweimal bitten und versenkt den Ball. Es ist sein 26. Torerfolg in 27 Meisterschaftsspielen. Luis Suàrez sorgt in der 82. Minute für den frühzeitigen Schlusspunkt, Barça gewinnt 3:1.

Video: Messi versenkt den Foulpenalty

Nutzt seine Chance: Der Argentinier erzielt gegen Rayo Vallecano das 2:1 für Barcelona. (Video: La Liga)

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