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Der Aufsteiger ist nicht zu bremsen

Aufsteiger Köniz II hat auch das zweite Saisonspiel bei Prishtina Bern klar 5:1 gewonnen und führt die Tabelle in der Gruppe 3 der 2. Liga interregional an.

Bajram Avdilji (links) und der Könizer Drin Budakova im Zweikampf.
Bajram Avdilji (links) und der Könizer Drin Budakova im Zweikampf.
Andreas Blatter

Erstmals ist mit dem FC Köniz eine zweite Equipe eines Berner Clubs in die 2. Liga interregional aufgestiegen. Und die Vorstädter scheinen keinerlei Anpassungsschwierigkeiten in der höheren Liga zu haben und sorgen für Furore. Nach dem souveränen 3:0-Startsieg gegen den FC Lerchenfeld gewann der FCK auch das zweite Derby innerhalb einer Woche auswärts gegen Prishtina Bern 5:1.

Die Könizer eröffneten die Partie furios und lagen dank eines Kopftors von Abwehrchef Jiri Koubsky und einem Treffer von Drin Budakova bereits nach 7 Minuten mit 2:0 in Führung. Zwei weitere absolute Topchancen vergab Amar Avdukic jeweils vor Prishtina-Torhüter Albano Gjokaj, der so seine Fehler bei den ersten beiden Toren wettmachen konnte. Für den ersten Abschlussversuch der Einheimischen war Bajram Avdilji in der 15. Minute besorgt, Köniz-Tor­hüter Severin Keller entschärfte aber den Schuss souverän.

Auffälliger Carrasco

Ihre beste Chance hatten die Einheimischen in der 26. Minute, als ein Kopfball von Ardit Zenuni nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbeizischte. Doch nur eine Minute später war Köniz wieder am Drücker, ein Heber von Imanol Rivas Carrasco verfehlte das Tor nur knapp. Mit seinen permanenten schnellen Vorstösse am linken Flügel war der linke Aussenverteidiger Carrasco der auffälligste Könizer in der ersten Halbzeit.

Drin Budakov gelang das 3:0 für die Gäste, deren Überlegenheit in der Nachspielzeit sogar noch zum 4:0 durch Igor Andrejevic führte. In der Pausenansprache schien der neue Prishtina-Trainer Johan Berisha die richtigen Worte gefunden zu haben, denn zu Beginn der zweiten Halbzeit war von den Könizern nicht mehr viel zu sehen.

Prishtinas Ylber Fazliji vergab den Anschlusstreffer, als er aus wenigen Metern an Torhüter Keller scheiterte (60.). Kurz darauf sorgte der eingewechselte Könizer Dennis Wyder dann für die endgültige Entscheidung, er liess die gesamte Defensive von Prishtina stehen und traf. Immerhin gelang den Einheimischen in der 87. Minute durch ­Timur Yesildag noch der Ehrentreffer.

Individuelle Fehler

Prishtina-Trainer Johan Berisha war mit der Startphase gar nicht zufrieden: «Wegen individueller Fehler sind wir rasch mit 0:2 in Rückstand geraten, und nach dem 0:4 in der Nachspielzeit vor der Pause war das Spiel gelaufen.» Des Weiteren meinte der ehemalige YB-Spieler: «In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt. Wir brauchen aber wohl noch zwei bis drei Spiele, bis alle Automatismen passen.»

Köniz-Trainer Silvan Rudolf erklärte das Nachlassen in der zweiten Halbzeit wie folgt: «Nach der klaren Führung zur Pause lag weniger Druck auf uns, und wir konnten uns auf die starke Defensive verlassen. Unsere gute Saisonvorbereitung scheint sich bereits auszuzahlen.»

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