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Der nächste Kracher bei GC – Stipic sortiert Spieler aus

Der neue Trainer verzichtet für den Rest der Meisterschaft auf sechs Profis. Darunter befinden sich auch grosse Namen.

Tomislav Stipic ist seit drei Wochen GC-Trainer und hat in dieser Position zwei Spiele hinter sich. Einmal gab es eine knappe Niederlage gegen den Meister YB, dann ein 0:3-Forfait in Sion. Jetzt reagiert Stipic. Er sortiert gleich fünf Spieler aus.
Tomislav Stipic ist seit drei Wochen GC-Trainer und hat in dieser Position zwei Spiele hinter sich. Einmal gab es eine knappe Niederlage gegen den Meister YB, dann ein 0:3-Forfait in Sion. Jetzt reagiert Stipic. Er sortiert gleich fünf Spieler aus.
Walter Bieri, Keystone
Der prominenteste von ihnen ist der Mann, der vor der Saison als Königstransfer betitelt wurde: Raphael Holzhauser. Seine Erwartungen würden sich nicht mit den Leistungen des Österreichers decken, so Stipic.
Der prominenteste von ihnen ist der Mann, der vor der Saison als Königstransfer betitelt wurde: Raphael Holzhauser. Seine Erwartungen würden sich nicht mit den Leistungen des Österreichers decken, so Stipic.
Ennio Leanza, Keystone
Ebenfalls aussortiert wurde Mersim Asllani. Der 19-jährige Romand kam erst im Februar nach Zürich und schaffte es noch nicht mal in den Kader von GC. Asllani spielte bis im Winter für Lausanne und absolvierte bereits ein Spiel für die Schweizer U-21-Nationalmannschaft.
Ebenfalls aussortiert wurde Mersim Asllani. Der 19-jährige Romand kam erst im Februar nach Zürich und schaffte es noch nicht mal in den Kader von GC. Asllani spielte bis im Winter für Lausanne und absolvierte bereits ein Spiel für die Schweizer U-21-Nationalmannschaft.
Christian Beutler, Keystone
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Es vergeht kaum ein Tag ohne grosse Neuigkeiten bei GC. Nach dem Präsidentenwechsel ist nun Tomislav Stipic an der Reihe. Der neue GC-Trainer gab am Freitag und zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Lugano bekannt, auf sechs Spieler ab sofort und bis Saisonende zu verzichten: Raphael Holzhauser, Arlind Ajeti, Shani Tarashaj, Julien Ngoy, Nikola Gjorgjev und Mersim Asllani. Das soll aber noch nicht das Ende seiner Aufräumarbeiten sein.

Es ist der nächste grosse Kracher bei GC. Holzhauser war erst im vergangenen Sommer gekommen, der Österreicher sollte ein Schlüsselspieler sein, die Grasshoppers mit dem damaligen Sportchef Mathias Walther nannten ihn gar «Königstransfer» und gaben ihm einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option. Nur wurde Holzhauser den Erwartungen nie gerecht.

Zu viele Spieler im Kader

Ajeti wurde im vergangenen August noch als neuer Abwehrchef geholt. Auch von Shani Tarashaj versprachen sich die Grasshoppers viel, doch auch der Offensivspieler kam nie richtig in Schwung. Er war entweder verletzt oder war nicht fit genug für dieses Niveau. Und wenn Tarashaj doch einmal spielte, blieb sein Einfluss begrenzt. Asllani schliesslich kam erst im Winter – er erhielt da einen Vertrag bis 2023. Ngoy hat wie Holzhauser drei Liga-Tore erzielt, bei GC kommen sonst nur Marco Djuricin und Nedim Bajrami auf diesen Wert.

Gemäss Stipic gibt es «kein Zurück» bei diesem Entscheid, «die jetzt ausgebooteten Spieler passen nicht zu meinen Vorstellungen». Ausserdem habe er zu viele Spieler im Kader, bis jetzt gehörten 28 Profis dazu. Stipic erklärte auch, er habe die Entscheidung «aus Überzeugung» getroffen. Und zu Holzhauser sagte er noch: «Meine Erwartungen an ihn decken sich nicht mit seinen Leistungen. Er kann nicht bringen, was ich will.»

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