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Der «speedy goal scorer» aus der Schweiz

Früher bei GC, heute im «besten Land der Welt»: Innocent Emeghara meldet sich per Video aus den USA – mit Superlativen.

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Er hatte GC verlassen, um im Ausland glücklich zu werden. Lorient, Siena und Livorno und am Ende sogar Qarabag Agdam in Aserbeidschan – das war es aber kaum, was sich Innocent Emeghara unter der grossen Fussballwelt vorstellte. Der neunfache Schweizer Nationalspieler, 2012 Olympiateilnehmer, geriet zusehends in Vergessenheit.

Seit kurzem hat er einen neuen Arbeitgeber: Emeghara unterschrieb bei San Jose Earthquakes in der Major League Soccer einen Dreijahresvertrag und ist zusammen mit Torhüter Stefan Frei (Seattle Sounders) einer von zwei Schweizer Spielern in der amerikanisch-kanadischen Profiliga. Emeghara ist sogenannter «designated player», dadurch belastet er den Salary Cap nicht. Die Quakes, die in der kommenden Saison ein brandneues Stadion beziehen, haben Emeghara als «speedy goal scorer» vorgestellt.

«Das beste Land der Welt»

In einer Videobotschaft präsentierte sich der 25-jährige Winterthurer nun auch selber den Fans. Und er sparte nicht mit schönen Worten. «Amerika ist die Zukunft», sagte er und fügte an: Er spiele nun in der besten Stadt und dem besten Land der Welt. Geboren in Lagos in Nigeria, spricht Emeghara gut Englisch, der Schweizer Akzent dringt aber durch. Wie viel er in San Jose, südlich von San Francisco gelegen, verdient, ist noch nicht bekannt.

Emeghara ist von sich überzeugt: «Ich denke, die Fans können glücklich sein, mich zu haben.» Nicht nur der Neuzuzug denkt, dass der Club vor einer schönen Zukunft steht – das Avaya Stadium, das 100 Millionen Dollar gekostet hat und einen besseren Sportplatz mit Holzbänken ersetzt, bietet 18'000 Zuschauern Platz. «Wir haben eine neue Heimat, ein neues Stadion», sagt Emeghara und appelliert an die Zuschauer: «Ich möchte, dass ihr zu den Spielen kommt und euch davon überzeugt, wie hart wir dafür arbeiten, jedes Spiel zu gewinnen.»

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