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Messi für Ronaldo, aber nicht umgekehrt

Die beiden Top-Anwärter überlegten sich bei der Weltfussballer-Wahl genau, an wen ihre Stimme geht.

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Jürgen Klopp wurde in der Mailänder Scala zum Welttrainer gekürt. «Wow! Was kann ich sagen?! Ich muss mich bei vielen Menschen bedanken, angefangen bei meiner Familie, die daheim sitzt und hoffentlich zuschaut», sagte der Liverpool-Trainer, der sich gegen Pep Guardiola (Manchester City) und Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) durchsetzte.
Jürgen Klopp wurde in der Mailänder Scala zum Welttrainer gekürt. «Wow! Was kann ich sagen?! Ich muss mich bei vielen Menschen bedanken, angefangen bei meiner Familie, die daheim sitzt und hoffentlich zuschaut», sagte der Liverpool-Trainer, der sich gegen Pep Guardiola (Manchester City) und Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) durchsetzte.
Emilio Andreoli/Getty Images
Zur Weltfussballerin wurde US-Weltmeisterin Megan Rapinoe gewählt, die mit ihrer Stimme gegen soziale Missstände und US-Präsident Donald Trump weit über den Fussball hinaus Bekanntheit erlangt hatte.
Zur Weltfussballerin wurde US-Weltmeisterin Megan Rapinoe gewählt, die mit ihrer Stimme gegen soziale Missstände und US-Präsident Donald Trump weit über den Fussball hinaus Bekanntheit erlangt hatte.
Claudio Villa/Getty Images
Megan Rapinoe und Jürgen Klopp strahlen um die Wette.
Megan Rapinoe und Jürgen Klopp strahlen um die Wette.
Claudio Villa/Getty Images
Virgil van Dijk war für die Auszeichnung zum Weltfussballer favorisiert gewesen. Doch der Liverpool-Verteidiger hatte ebenso das Nachsehen wie Cristiano Ronaldo, der nicht anwesend war.
Virgil van Dijk war für die Auszeichnung zum Weltfussballer favorisiert gewesen. Doch der Liverpool-Verteidiger hatte ebenso das Nachsehen wie Cristiano Ronaldo, der nicht anwesend war.
Michael Regan/Getty Images
Lionel Messi ist als erster Spieler zum sechsten Mal zum Weltfussballer gewählt worden. Der Argentinier hatte bereits in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 triumphiert und in den vergangenen Monaten eine starke, wenn auch nicht alles überragende Saison gespielt.
Lionel Messi ist als erster Spieler zum sechsten Mal zum Weltfussballer gewählt worden. Der Argentinier hatte bereits in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 triumphiert und in den vergangenen Monaten eine starke, wenn auch nicht alles überragende Saison gespielt.
Tullio Puglia/Getty Images
Messi, hier mit Fifa-Präsident Gianni Infantino, dankte allen, die für ihn gestimmt hatten, «auch wenn individuelle Auszeichnungen zweitrangig für mich sind. Es ist ein einmaliger Moment für mich, und es ist gut, mit meiner Familie und meinen Kindern zu feiern.»
Messi, hier mit Fifa-Präsident Gianni Infantino, dankte allen, die für ihn gestimmt hatten, «auch wenn individuelle Auszeichnungen zweitrangig für mich sind. Es ist ein einmaliger Moment für mich, und es ist gut, mit meiner Familie und meinen Kindern zu feiern.»
Emilio Andreoli/Getty Images
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Ein bisschen überraschend kam es diesmal. Lionel Messi ist gestern in Mailand zum Weltfussballer gekürt worden. Viele rechneten mit Verteidiger Virgil van Dijk von Liverpool, gewonnen hat bei der Wahl durch Experten und Spieler dann doch wieder der Argentinier Messi, zum insgesamt sechsten Mal schon.

Weil bei der Wahl nebst Fans auch Captains und Trainer jedes Nationalteams (sowie ein Journalist aus dem Land von jedem Fifa-Mitgliedsverband) eine Stimme abgeben dürfen, ist es nicht ganz unerheblich, wer denn für wen gestimmt hat.

Dabei erstaunt: Messi hat für Mitkonkurrent und Langzeitrivale Ronaldo, der Portugiese aber nicht für Messi gestimmt. Keiner der beiden hat zudem dem aussichtsreichsten Konkurrenten Van Dijk eine Stimme gegeben. Dass Teamkollegen mit einer Stimme bedacht werden, wie bei Messi noch Frenkie de Jong und bei Ronaldo Matthijs de Ligt, ist hingegen üblich.

Ronaldo war bei der Wahl ja bekanntermassen nicht zugegen – auch wenn der Juventus-Stürmer aus Turin wohl einer der kürzeren Anreisen gehabt hätte. Die einen entschuldigten es mit der Konzentration auf die Genesung einer leichten Adduktorenverletzung, andere schoben es auf die Unlust Ronaldos, an einem Abend dabeizusein, an dem er voraussichtlich keine Hauptrolle bekleidet. Glaubt man seinem Instagram-Account, verbrachte der Portugiese gestern einen ruhigen Abend – er postete ein Bild von sich zu Hause in seiner Wohnung.

Zurück zur Wahl: In Abwesenheit Ronaldos also durfte Messi seine sechste Auszeichnung als Weltbester in Empfang nehmen, überholt in diesen Belangen jetzt also wieder Ronaldo (fünf Mal Weltfussballer). Pikantes Detail: Messi hatte zwar bei den Trainern und Captains die Nase vorn, die Pressevertreter aber stimmten überwiegend für Van Dijk.

Petkovic und Xhaka für Ronaldo

Als Captain der Nationalmannschaft durfte für die Schweiz Granit Xhaka abstimmen, ebenso wie Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Beide gaben die meisten Punkte an Ronaldo, vor Van Dijk und Messi.

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