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Die sechs Baustellen von Ottmar Hitzfeld

Diese Probleme muss der Schweizer Nationaltrainer in den Griff bekommen, wenn er mit seinem Team doch noch das Ticket für die EM 2012 in Polen und der Ukraine buchen will.

Der Angriff ist fraglos Ottmar Hitzfelds grösste Sorge. Nur fünf Tore gelangen der SFV-Auswahl in den letzten zwölf Spielen. Alex Frei, mit einer Quote von 0,5 Treffern pro Länderspiel noch immer der erfolgreichste Schweizer, wartet seit zehn Partien und dem 9. September 2009 auf seinen 41. Länderspieltreffer. Eren Derdiyoks letztes Tor geht ebenfalls auf das Länderspiel gegen Lettland zurück, Marco Streller traf zuletzt am 13. Oktober 2007 im Schweizer Dress. Die längste Baisse aus dem aktuellen Kader hat übrigens Tranquillo Barnetta: Er wartet seit dem 7. September 2007 oder 30 Länderspielen auf seinen siebten Treffer.
Der Angriff ist fraglos Ottmar Hitzfelds grösste Sorge. Nur fünf Tore gelangen der SFV-Auswahl in den letzten zwölf Spielen. Alex Frei, mit einer Quote von 0,5 Treffern pro Länderspiel noch immer der erfolgreichste Schweizer, wartet seit zehn Partien und dem 9. September 2009 auf seinen 41. Länderspieltreffer. Eren Derdiyoks letztes Tor geht ebenfalls auf das Länderspiel gegen Lettland zurück, Marco Streller traf zuletzt am 13. Oktober 2007 im Schweizer Dress. Die längste Baisse aus dem aktuellen Kader hat übrigens Tranquillo Barnetta: Er wartet seit dem 7. September 2007 oder 30 Länderspielen auf seinen siebten Treffer.
Keystone
Ottmar Hitzfeld hat lange genug über die Bedeutung ruhender Bälle gepredigt. In der WM-Qualifikation waren die Standards noch eine Waffe, seither herrscht aber Flaute. Der letzte Treffer nach einem Eckball oder Freistoss fiel am 10. Oktober 2009 beim 3:0 in Luxemburg. Dort entstanden sogar alle drei Schweizer Tore auf diese Weise.
Ottmar Hitzfeld hat lange genug über die Bedeutung ruhender Bälle gepredigt. In der WM-Qualifikation waren die Standards noch eine Waffe, seither herrscht aber Flaute. Der letzte Treffer nach einem Eckball oder Freistoss fiel am 10. Oktober 2009 beim 3:0 in Luxemburg. Dort entstanden sogar alle drei Schweizer Tore auf diese Weise.
Keystone
Als «Gottmar» wurde Ottmar Hitzfeld im Sommer 2008 begrüsst, nun wetzt der Boulevard die Messer. Die Lobeshymnen vor zwei Jahren waren Hitzfeld unangenehm, so unangenehm, dass er das Amt fast nicht angetreten hätte. Umso bekannter dürften dem Deutschen die Mechanismen sein, die jetzt spielen. Stimmen die Resultate nicht (nur zwei Siege in zwölf Spielen), wird der Trainer hinterfragt. Dass die Medien zuweilen die Leistungsstärke der «kleinen Nation» Schweiz nach vier Endrunden-Teilnahmen in Folge (davon eine geschenkte) etwas gar euphorisch beurteilten, ist nicht der Fehler Hitzfelds. Dass ihn das Glück, das ihn bisher so treu begleitet hatte, offensichtlich verlassen hat, auch nicht. «Die Kritik an Hitzfeld ist sehr hart. Er macht sehr viel für uns, das sehen wir und ihr vielleicht nicht. Deshalb könnt ihr das vielleicht auch nicht so beurteilen», meint Gökhan Inler zum Thema Presse.
Als «Gottmar» wurde Ottmar Hitzfeld im Sommer 2008 begrüsst, nun wetzt der Boulevard die Messer. Die Lobeshymnen vor zwei Jahren waren Hitzfeld unangenehm, so unangenehm, dass er das Amt fast nicht angetreten hätte. Umso bekannter dürften dem Deutschen die Mechanismen sein, die jetzt spielen. Stimmen die Resultate nicht (nur zwei Siege in zwölf Spielen), wird der Trainer hinterfragt. Dass die Medien zuweilen die Leistungsstärke der «kleinen Nation» Schweiz nach vier Endrunden-Teilnahmen in Folge (davon eine geschenkte) etwas gar euphorisch beurteilten, ist nicht der Fehler Hitzfelds. Dass ihn das Glück, das ihn bisher so treu begleitet hatte, offensichtlich verlassen hat, auch nicht. «Die Kritik an Hitzfeld ist sehr hart. Er macht sehr viel für uns, das sehen wir und ihr vielleicht nicht. Deshalb könnt ihr das vielleicht auch nicht so beurteilen», meint Gökhan Inler zum Thema Presse.
Keystone
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