Ein Erfolg für die Schweiz

Ein Kommentar von Sportredaktor Florian Raz zur Qualifikation des FC Basel für die Achtelfinals der Champions League.

Florian Raz@razinger

Seit 2010 hat der FCB rund 110 Millionen Euro an Europacup-Prämien eingenommen. Alle anderen Schweizer Clubs kommen zusammen auf knapp 40 Millionen. Dieser Geldfluss hat Basel klar geholfen, die Vormachtstellung in der Heimat zu zementieren.

Doch auch wenn nun für die Achtelfinals weitere 7 Millionen fliessen, profitieren auch andere Schweizer Clubs vom rot-blauen Exploit. Nicht nur, weil die hiesige Liga im Ausland besser beachtet wird, wenn einer ihrer Vertreter in der Champions League Erfolge feiert. Seit Jahren darf sich die Hälfte der Super-League-Teams international versuchen. Seit Jahren ist es der FCB, der die dafür benötigten Punkte im Uefa-Ranking fast alleine sammelt.

Dabei braucht die Schweiz jeden Zähler, um mindestens Rang 15 zu verteidigen, dank dem zwei Teams in der Qualifikation zur Champions League starten. Denn die Aussichten sind verlockend. Ab der neuen Saison stehen zwar vier Vertreter der grössten Ligen fix in der Champions League. Doch was ein Geschenk an die Grossen ist, kann auch für die Schweiz Vorteil sein. Weil ihre Vertreter in der Qualifikation nicht mehr auf ganz schwere Brocken treffen, steigt die Chance, dass 2018 erstmals zwei Schweizer Teams in der Gruppenphase spielen könnten.

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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