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Eine Nullnummer im Léman-Derby

Das erste Genfersee-Derby in Lausanne seit über zehn Jahren endet ohne Sieger. Matt Moussilou verpasst für das Heimteam in der Schlussphase den Befreiungsschlag.

Kein Sieger auf der Pontaise: Die beiden Neulinge aus der Romandie trennten sich torlos.
Kein Sieger auf der Pontaise: Die beiden Neulinge aus der Romandie trennten sich torlos.
Keystone

Das erste Léman-Derby in Lausanne seit über zehn Jahren endet ohne Sieger. Matt Moussilou verpasst für das Heimteam in der Schlussphase den Befreiungsschlag. Moussilou vergibt den Matchball für Lausanne Spielen durfte er nur, weil Lausanne-Sport gegen die vier Spielsperren des Kongolesen (Faustschlag gegen Servettes Vincent Rüfli nach dem ersten Duell Anfang August) Rekurs eingelegt hat. Um ein Haar hätte Moussilou nun den Verlauf der zweiten Partie gegen den Rivalen aus Genf auf den Kopf gestellt. Er vergab in der 91. Minute den Matchball, weil er einen Steilpass nicht an Servettes starkem Keeper Barroca vorbeibrachte. Das 1:0 für Schlusslicht Lausanne hätte definitiv nicht den Kräfteverhältnissen entsprochen.

Es war Servette, das vor 7800 Zuschauern die Entscheidung suchte. Doch Routis, Karanovic und Kouassi scheiterten nach 58 Minuten während der gleichen Aktion an Fabio Coltorti oder einem noch in den Weg gestellten Fuss. Coltorti verdiente sich nicht nur mit diesen Interventionen die Auszeichnung als bester Lausanner Akteur. Seine Teamkollegen bekundeten in der Rückwärtsbewegung viel Mühe, die Genfer Angriffe zu unterbinden. Offensiv brachten sie wenig zustande, weil ihnen im Mittelfeld aussergewöhnlich viele Ballverluste unterliefen.

Unrühmliche Serie

Die Negativserie des einen Aufsteigers umfasst nun bereits acht Spiele ohne Sieg und 306 Minuten ohne eigenes Tor. Servette hat die letzten drei Partien nicht gewonnen, blieb aber immerhin auch im fünften Auswärtsauftritt seit dem Aufstieg ohne Niederlage.

si/fal

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